Im Wintersemester 2016/17 nahm die Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn die vorliegende Arbeit als Dissertationsschrift im Fachbereich Geschichte an. Am 14. Februar 2017 fand die Verteidigung statt. Für den Druck habe ich das Buch behutsam überarbeitet, um eine deutsche Qualifikationsschrift in eine wissenschaftliche Monographie zu verwandeln.

Wer das Unterfangen, eine Doktorarbeit zu schreiben, auf sich nimmt, tut dies nie allein. Als wissenschaftlichen Mitarbeiter, Kollegen, Freund, Ehemann und Vater haben mich viele Menschen dabei begleitet und unterstützt. Mein Dank gilt zuerst meinen akademischen Lehrern. Heinz Schilling hat mich für die niederländische Geschichte begeistert. Von ihm habe ich gelernt, die großen Themen und Fragen in den Blick zu nehmen. Johannes Süßmann war nicht nur ein inspirierender, umsichtiger und herzlicher Chef. Er brachte mir auch bei, das Vetorecht der Quellen ernst zu nehmen und aus dem kleinsten Detail das große Ganze zu rekonstruieren. Das vorliegende Buch über Hogenbergs Bildberichte hat ungemein von unzähligen Gesprächen mit ihm profitiert. Von Gerrit Walther habe ich gelernt, die Geschichtswissenschaft als eine fröhliche Wissenschaft zu begreifen. Der Studienstiftung des Deutschen Volkes schulde ich Dank, weil ich während ihres Geisteswissenschaftlichen Kollegs Johannes Süßmann und Gerrit Walther kennenlernen durfte. Beide hatten die Freundlichkeit, die Gutachten für die Arbeit zu übernehmen.

Darüber hinaus haben eine ganze Reihe von Wissenschaftlern das Vorankommen meiner Arbeit gefördert. Judith Pollmann stand mir stets mit Rat und Tat zur Seite. Sie und ihre Mitarbeiter bekundeten immer wieder ihr Interesse an meinen Forschungen und hoben die Bedeutung des Themas hervor. Das gab Kraft. Philip Benedict hat stets mit Interesse und Wohlwollen meine Arbeit begleitet. Das spornte an. Die Teilnehmer sowohl des Forschungskolloquiums zur Frühen Neuzeit als auch des Paderborner Theoriekolloquiums diskutierten mit mir intensiv über einzelne Hogenberg-Drucke oder methodologische Fragen. Das schärfte den Blick. Danken möchte ich auch den beiden Gutachtern, die sich im Zuge eines double blind peer review-Verfahrens für eine Veröffentlichung meiner Studie bei Brill ausgesprochen haben, ohne dass ich substantielle Veränderungen am Manuskript hätte vornehmen müssen. Andrew Gow bin ich zu Dank verpflichtet für seine Bereitschaft, das Buch in die Reihe Studies in Medieval and Reformation Traditions aufzunehmen. Arjan van Dijk und Ivo Romein von Brill betreuten die Arbeit von dem Einreichen des Manuskriptes bis zur Drucklegung. Vielen Dank auch dafür.

Zahlreiche Institutionen haben mich bei der Recherche und Auswertung meiner Quellen unterstützt. Nach dem Abschluss meines Studiums arbeitete ich etwa ein Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner SFB 640 „Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel“ in einem Teilprojekt von Heinz Schilling. Währenddessen durfte ich mich intensiv der Macht der Bilder zuwenden. Darüber hinaus danke ich der Staatsbibliothek zu Berlin, insbesondere den hilfreichen Mitarbeitern im Rara- und im Handschriftenlesesaal, dem Rijksmuseum Amsterdam, der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, dem Kölner Stadtarchiv, wo ich vor seinem Einsturz noch Archivalien zu Hogenberg einsehen konnte, sowie der Paderborner Fakultät für Kulturwissenschaften, die meine Recherchen mit Reisezuschüssen unterstützte.

Meinen Eltern danke ich für die ganzen Geschichten, die sie mir erzählten. Ohne meinen Cousin Rolf-Hagen Schulz-Forberg allerdings wäre ich vermutlich Physiker und nicht Historiker geworden. Auch ihm gilt daher mein Dank. Die Arbeit begleitet und in Teilen gelesen haben Kolja Lichy, Antonio Roselli, Anna Karla, Tilman Moritz und Adrian Neumann. Sie haben mich vor so manch einem Tippfehler bewahrt und dafür Sorge getragen, dass ich meine Gedankengänge möglichst nachvollziehbar zu Papier gebracht habe. Mein größter Dank aber gilt meiner klugen und wunderbaren Frau und meinen zauberhaften Töchtern, die mir stets vor Augen geführt haben, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ohne sie hätte ich das Buch nicht schreiben können. Ihnen sei es deshalb gewidmet.