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Hinweise zu den Autoren

Andreas Arndt (Humboldt-Universität zu Berlin), bis Ende März 2018 Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Humboldt- Universität; Leiter des Akademienvorhabens „Friedrich Schleiermacher in Berlin 1808–1834“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Ehrenvorsitzender der Internationalen Hegel-Gesellschaft e.V.

Holger Gutschmidt (Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Institut für Philosophie) Studium der Ägyptologie, Evangelischen Theologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie den Universitäten von Heidelberg, Göttingen und Turin; 1998 M.A. in Ägyptologie; 2003 und 2013 Promotion und Habilitation in Philosophie; bis 2017 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität Göttingen (Juristische Fakultät); danach A. v. Humboldt-Stipendiat an der Tunghai-Universität, Taiwan; derzeit J. E. Purkyně-Stipendiat am Institut für Philosophie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Vernunfteinsicht und Glaube (2007); Substantia – Sic et Non (2008, Mitherausgeber); Objektive Ideen (2014).

Silvan Imhof (Université de Fribourg), hat mit der Arbeit Der Grund der Subjektivität. Motive und Potenzial von Fichtes Ansatz (Schwabe 2014) promoviert. Seit 2009 arbeitet er an der Edition von K.L. Reinholds Gesammelten Schriften, daneben hat er an der Edition von Jeanne Herschs Ausgewählten philosophischen Schriften mitgewirkt. Er hat Aufsätze zu Reinhold, Fichte, zum nachkantischen Skeptizismus und zur Sprachphilosophie verfasst.

Jindřich Karásek (Karls-Universität in Prag), Studium der Philosophie an den Universitäten Prag und Göttingen; Promotion 1998 in Prag (Denken und Erkennen bei Kant); seit 1998 Assistent Professor an der Karls-Universität in Prag; 2003–2006 wissenschaftlicher Assistent an der Martin-Luther- Universität in Halle; Habilitation 2009 in Halle (Sprache und Anerkennen. Philosophische Untersuchungen zum Zusammenhang von Selbstbewusstsein, Intersubjektivität und Personalität, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2011); seit 2009 Dozent an der Karls-Universität in Prag; Aufsätze zur Philosophie Kants, Fichtes und Hegels.

Lukáš Kollert (Karls-Universität in Prag), Studium der Philosophie an den Universitäten Prag, Tübingen und Wien, seit 2014 Doktorand in Philosophie an der Karls-Universität in Prag. Seit 2012 Studium der Rechtswissenschaft an der Karls-Universität in Prag. Er hat Aufsätze zu Fichte und rechtsphilosophischen Themen verfasst. In 2018 hat er ein Buch über den Begriff der Souveränität in der modernen politischen Philosophie mitherausgegeben. Er übersetzt aus dem Deutschen und Englischen ins Tschechische.

Stefan Lang (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Eberhard-Karls- Universität Tübingen), Promotion und Habilitation in Halle/Saale, wissenschaftlicher Mitarbeiter (post-doc) in Halle/Saale und in Tübingen, Projektleiter („eigene Stelle“) eines von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung geförderten Projekts zum Thema „Phänomenales Bewusstsein und Selbstbewusstsein“, Monographien und Aufsätze im Bereich der analytischen Philosophie des Geistes und der klassischen deutschen Philosophie.

Tereza Matějčková (Karls-Universität in Prag), seit 2016 Assistentin. Im Jahre 2018 publizierte sie die Monographie Gibt es eine Welt in Hegels Phänomenologie des Geistes? (Tübingen: Mohr Siebeck). Sie publizierte vornehmlich zu Themen aus dem Bereich des deutschen Idealismus in Zeitschriften wie Idealistic Studies, Neue Zeitschrift für systematische Theologie oder The European Legacy. Sie übersetzt aus dem Deutschen ins Tschechische (Hegel, Jaspers, Tugendhat, Arndt und Jaeschke) und aus dem Tschechischen ins Deutsche (Utitz).

Rocco Porcheddu (Universität Siegen), Promotion in Halle a. d. Saale bei Jürgen Stolzenberg zum Thema: Der Zweck an sich selbst in Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. (Erschienen in: Kant-Studien-Ergänzungshefte 186). Veröffentlichungen zu Fichtes Wissenschaftslehre, Theorien praktischer Subjektivität (Frankfurt, Nagel) und Kant (KpV, GMS, KrV). Ich habilitiere in Siegen zum Thema: Fichtes frühe Sittenlehre (1798) als Interpretation der Kantischen Transzendentalphilosophie (vorläufiger Projekttitel, Betreuung durch Dieter Schönecker).

Jürgen Stolzenberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), emeritierter Professor für Geschichte der Philosophie, Studium der Musik, Germanistik und Philosophie in Köln, Stuttgart und Heidelberg. Promotion 1982, Habilitation 1993. Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen; Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, München; Vorsitzender der Interakademischen Kommission „Leibniz-Edition“; Gründungs- und Vorstandsmitglied des Internationalen Zentrums für Klassikforschung der Klassik Stiftung Weimar, Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstandes des Forschungszentrums für klassische deutsche Philosophie an der Ruhr- Universität Bochum u.a. Zahlreiche Publikationen zu Kant und zur klassischen deutschen Philosophie, zum Neukantianismus, zu Heidegger, zur Hermeneutik und zur Musikphilosophie. Begründer und Mitherausgeber des Internationalen Jahrbuchs des Deutschen Idealismus/International Yearbook of German Idealism. Mitherausgeber des Kant-Lexikons.

Lars-Thade Ulrichs (Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum), Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Arbeitsgebiete: Philosophie des Geistes, Praktische Subjektivität, Klassische Deutsche Philosophie (Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer), Ästhetik; wichtigste Publikationen: Die andere Vernunft. Philosophie und Literatur zwischen Aufklärung und Romantik (Berlin: De Gruyter, 2011); „Metaphysische Tätigkeiten. Philosophie und Literatur in der Erkenntnis- und Sprachskepsis Schopenhauers und Nietzsches“, in: Hans Feger (Hrsg.), Handbuch Literatur und Philosophie, Stuttgart 2012, S. 123‒138; Subjektivität und Autonomie. Grundprobleme der praktischen Philosophie nach Kant, Berlin u.a.: De Gruyter, 2013; „Autonome Subjektivität. Begriffsexplikation in Fichtes, Schellings und Hegels genetischer Subjektivitätstheorie“, in: Héctor Ferreiro und Thomas S. Hoffmann (Hrsg.), Metaphysik – Metaphysikkritik – Neubegründung der Erkenntnis. Der Ertrag der Denkbewegung von Kant bis Hegel, Berlin: Duncker und Humblot, 2016, S. 285‒298.