Freu Dich, Jüngling-Doch Nicht, Weil Du Jung Bist Zum Formproblem Im Schlussgedicht Kohelets (Koh 11,9-12,8)

in Biblical Interpretation
Restricted Access
Get Access to Full Text
Rent on DeepDyve

Have an Access Token?



Enter your access token to activate and access content online.

Please login and go to your personal user account to enter your access token.



Help

Have Institutional Access?



Access content through your institution. Any other coaching guidance?



Connect

Abstract

Das Schlußgedicht des Koheletbuches beginnt in Koh 11,9, und es endet in 12,8-vgl. meine Begründung in der Festschrift Graf Reventlow (1994). Dieser Aufsatz handelt von den poetologischen Problemen, die das Gedicht aufwirft. In einem ersten Teil 11,9f wird eine an weisheitlichen Modellen geschulte, außerordentlich harmonische erste Strophe aufgebaut. Damit ist zugleich die Erwartung erzeugt, daß eine zweite Strophe gleicher Gestalt folgt, oder sogar mehrere. Doch bald nach dem Beginn der zweiten Strophe in 12,1 erzwingt der Inhalt eine immer größere Längung der Aussage, so daß die begonnene Form zerbricht. Allerdings entsteht zugleich aus dem formalen Chaos wieder neue Gestalt, ja die ursprüngliche Form wird innerhalb der neuen Form gewissermaßen zitiert und so wiederhergestellt. Erst durch diesen Verlust und Neugewinn der Form entsteht die wirkliche Form dieses Gedichtes. Dieser formale Prozeß ist eng verbunden mit der Entwicklung der Bilder und Gedanken. Ich erkläre das ganze vom anvisierten Rezipienten her. Dieser erwartet auf der Ebene griechischer Bankettlieder eine Auf

Freu Dich, Jüngling-Doch Nicht, Weil Du Jung Bist Zum Formproblem Im Schlussgedicht Kohelets (Koh 11,9-12,8)

in Biblical Interpretation

Sections

Information

Content Metrics

Content Metrics

All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 9 9 4
Full Text Views 5 5 2
PDF Downloads 4 4 2
EPUB Downloads 0 0 0