"UnrechtmÄßIge Fesseln Auftun, Jochstricke LÖSen" Jesaja 58,1-2, Ein Textbeispiel Zum Thema 'Bibel Und Okonomie'

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Der negative Kultbescheid, den Jes. 58,1-12 enthält, gilt nicht einem leer und äußerlich gewordenen Gottesdienst, den der Prophet ablehnte. Es geht dabei auch nicht um die Alternative von sittlichem Handeln und kultischem Tun, wobei das letztere abgewertet würde. Vielmehr handelt es sich, wie bei einer sozialgeschichtlichen Betrachtung des Textes auf dem Hintergrund der konkreten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der frühnachexilischen Zeit deutlich wird, in der er vermutlich entstanden ist, um eine Stellungnahme zur Frage der Gerechtigkeit der damaligen wirtschaftlichen Strukturen, die auch heute noch Beachtung verdient. Als Maßstab für die Gerechtigkeit eines Wirtschaftssystems und das Gedeihen aller erscheint dem Propheten das Überlebenkönnen der an den Rand gedrängten armen und wirtschaftlich schwächsten Glieder der betreffenden Gesellschaft.

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