DER TOD ALS BRAUTFÜHRER. BRIDAL IMAGERY IN FUNERAL WRITINGS

in Daphnis
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Die reiche lutherische Bildersprache der Hochzeit des Larnmes, die oft verwendet wird, urn die Glaubensartikel zu unterstiitzen, kommt auch haufig in Trostschriften vor. Der erste Teil dieses Artikels skizziert die Entwicklung dieser Metaphem vom Alten und Neuen Testament uber die patristischen und mittelalterlichen Auslegungen des Hohen Liedes bis zur Frühen Neuzeit. Im zweiten Teil wird die Anwendung in den Trostschriften für Eltem verstorbener Kinder untersucht. Die Vorstellung eines Verstorbenen als Braut Christi hat eine tropologische, exhortative Funktion für die gesamte Gemeinde, wird aber hauptsachlich anagogisch als 'consolatio' benutzt, urn die Trauemden zu trösten. Um die Frage zu beantworten, inwiefem diese Hochzeitsbilder geschlechts- und altersgebunden sind. werden andere gängige Metaphem für Kindertodesfälle kurz untersucht. Dabei wird die Wichtigkeit der Brautmetapher für Mädchen im Pubertätsalter berücksichtigt. Es folgt eine Diskussion, wie die Vorstellung des Todes als Brautführer tröstlich eingesetzt wird, urn die Grausamkeit des Sterbens und den Schmerz der Eltem zu mindem.

Daphnis

Journal of German Literature and Culture of the Early Modern Period (1400-1750) / Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit

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