DIE VERBANNTEN WEISEN

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Der Beitrag schlägt auf der Folie intertextueller Bezüge zu Poggio Bracciolinis Traktat De miseria humanae conditionis (1455) und zum zugehörigen, in der Straßburger Poggio-Ausgabe von 1513 abgedruckten, einführenden Brief von Heinrich Bebel eine neue Lesart des Lalebuchs vor: Die Vorgeschichte der Lalen (Kap. 1-6) knüpft an zwei zentrale Themen Poggios an: die seit der Antike diskutierte Frage, ob der Weise Glückseligkeit zu erlangen vermag, und die im politischen Humanismus entstandene Frage des Umgangs der Weisen/Intellektuellen mit der (fürstlichen) Macht. Das Lalebuch inszeniert den Versuch einer Neubeantwortung dieser Fragen im Streben nach Autarkie und conservatio ipsius der lalischen Gemeinschaft, deren Narrheit ein letztendlich vergebliches Strategem ist, das jedoch durch Techniken der komischen Rahmung und der Familiarisierung als literarisches Spiel mit den Diskursen erkennbar wird.

Daphnis

Journal of German Literature and Culture of the Early Modern Period (1400-1750) / Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit

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