EINE FREUNDSCHAFT IM ZEICHEN ‘DEUTSCHER SPRACHARBEIT’: MOSCHEROSCH UND HARSDÖRFFER

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Die große Resonanz der Gesichte Philanders von Sittewalt in der Ausgabe von 1650 ist zu einem guten Teil der Fürsprache Georg Philipp Harsdörffers in der Fruchtbringenden Gesellschaft zu verdanken. Es war Harsdörffer, der für die Aufnahme Moscheroschs in die Gesellschaft plädierte und ihn zu Konsultationen innerhalb der Gesellschaft, zum Beispiel in der Frage der Regulierung der Orthographie, heranzog. Dennoch ist über das Verhältnis beider zueinander wenig bekannt. Zwar sind ihre gemeinsamen Vorstellungen von der Entwicklung der deutschen literarischen und Fachsprachen und von der erwünschten Unterstützung der Spracharbeit von Seiten regierender Fürsten durch Moscheroschs Publikation seines Briefwechsels in seiner Epigrammsammlung einiges deutlich geworden, doch über die Entstehung ihrer Gesinnungsgemeinschaft, ja Freundschaft, ihren Erwartungen und Resultaten herrscht Unklarheit. Die Studie befaßt sich mit den Vorgängen, die sich bei der Aufnahme Moscheroschs in die Gesellschaft abspielten, mit der Rolle beider in der Gesellschaft, auch im Konflikt mit anderen Gesellschaftern wie Dietrich von dem Werder – und in der Frage der Orthographie – mit Ludwig von Anhalt-Köthen.

Daphnis

Journal of German Literature and Culture of the Early Modern Period (1400-1750) / Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit

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