DER DETEKTIV IN DER GESCHICHTE

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Die hier dargestellte biographische und literaturwissenschaftliche Gesamtschau will ein Fragezeichen hinter die herkömmliche Alewyn-Rezeption setzen: die Legende der tragischen Unterbrechung der großen Konzeption, den Mythos des Goetheschen Titans jenseits von Methode, seine eigene Ausgrenzung der “so genannten Barockliteratur” und vor allem die neuere mißglückte Plazierung von Alewyn als pragmatischer Neupositivist bzw. Strukturalist. Seine lebensverändernde Begegnung mit Hoffmannsthal in den 30er Jahren, die verspätete Einflussnahme von Viëtors Problematisierung der Geschichte und der Gesellschaft während des amerikanischen Exils und die durch tiefenpsychologische Einsichten gewonnenen Entdeckungen der Alterität und Unentscheidbarkeit des Detektivromans in den 70er Jahren führte zu einem leserorientierten Interpretationsdiskurs wie auch zu einem erweiterten physiognomischen Modell, das tiefergreifende Implikationen für den Begriff der Frühen Neuzeit hat, insbesondere für eine Revision und Rehabilitation der Verfassung der “barocken Literatur”.

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