RHETORIK ALS REGULATIVUM DER GESCHICHTE BEI VICO UND SCHILLER

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Vicos und Schillers Geschichtsauffassungen ist ein diskursiver Charakter gemeinsam, der die Aufgabe des Historikers darin verwirklicht sieht, bei der Rekonstruktion von sozialen und kulturellen Prozessen der Vergangenheit weniger auf die Faktizität der dargestellten Ereignisse als auf den Spielraum hinzuweisen, der der Auslegungsarbeit des Geschichtsschreibers zur Verfügung steht. Menschliches Handeln erscheint somit als Ausdruck vielschichtiger Konstrukte, die sich dem Historiker in Form von rhetorischen Geflechten zur Entschlüsselung bieten. Bei Vico wird dies allerdings durch die starke theologische Prägung der Scienza nuova relativiert, für die vom Prinzip der linearen Entwicklung der Geschichte nicht abgewichen werden darf.

Daphnis

Journal of German Literature and Culture of the Early Modern Period (1400-1750) / Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit

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