DIE ZWEI FÜßE DES MYSTIKERS

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In den geistlichen Sinngedichten des Cherubinischen Wandersmann von Johannes Scheffler (Angelus Silesius) werden epigrammatisch zugespitzte Reflexionen und Spekulationen über das Verhältnis von Gott und Mensch angestellt. Die Vorrede stellt die Epigramme in einen funktionalen Zusammenhang mit Schefflers Liedersammlung Heilige Seelen-Lust: die Epigramme sollen auf dem rationalen Weg eine Annäherung an Gott ermöglichen, die Lieder komplementär über affektive Gefühlsäußerungen. Zusammen stellen beide Werke die zwei Füße dar, auf denen einer Denkfigur zufolge der Mystiker zu Gott finde. Die Zuweisung ergänzend wird hier gezeigt, daß auch der Epigrammzyklus abschnittsweise Angebote zu einer überwiegend affektbetonten Lektüre macht: In Serien über mehrere Epigramme hinweg werden topische Bildszenen aus dem Leben Christi entwickelt, die dem Leser als Projektionsfläche für Imaginationen und andächtige Meditationen dienen können.

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