JOHANN BEER UND DIE POETIK DES ZEITVERTREIBS

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‘Kurzweiliger Zeitvertreib’ ist seit den Anfängen des Buchdrucks ein Etikett für Kompilationen von Schwänken und witzigen Erzählungen. Diese Sammlungen sind nicht vorrangig für die Lektüre bestimmt, sondern fungieren als Materialbasis für die gesellige Interaktion. Die Studie stellt Beers Romane in den Kontext dieses kurzweiligen Erzählens und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen, die dem narrativen Schreiben im Rahmen der frühneuzeitlichen Schrift- und Erlebniskultur gesetzt sind. Beers Poetik des Zeitvertreibs orientiert sich an Mustern, die aus dem mündlichen Erzählen stammen und sich im mündlichen Erzählen bewähren, und unterscheidet sich darin in mediengeschichtlich aufschlussreicher Weise von einer elaborierten, genuin schriftlichen Form des komischen Erzählens, wie sie dann Jean Paul im Kontext einer autonomen modernen Erlebniskultur entwickeln wird.

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