EIN TROSTPFLASTER AM ERHOBENEN ZEIGEFINGER

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Lukian, Petrarca, Pirckheimer, Hans Sachs: In diese Riege berühmter Dichter, die sich literarisch mit dem Allerweltsleiden der Gicht befassten, reiht sich auch der ungleich weniger berühmte Nürnberger Prokurator und Dramatiker Jakob Ayrer ein. 1602 bereichert er das Genre der Podagra-Literatur um zwei Fastnachtsspiele, in denen er zahlreiche Vorgängertexte verarbeitet und mit dramaturgischem Geschick verknüpft. Mit den verschiedenen Quellen vermischen sich in Ayrers Spielen auch deren unterschiedliche Wirkabsichten: Sie ermahnen zu einer besseren Lebensweise und spenden Trost, sorgen aber auch für Unterhaltung durch komische Figuren, vor allem den Narren Jahn nach dem Vorbild der Englischen Komödianten. Er bildet Ayrers eigene Zutat im bunten Potpourri von zeitgenössischen Motiven, aus dem seine Stücke sind, und zur Gattung Podagra-Literatur schlechthin.

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