INTERTEXTUALITÄT UND KULTURTRANSFER BEI OSWALD VON WOLKENSTEIN

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Die Untersuchung ist den beiden polyglotten Liedern “Do fraig amors” (Kl 69) und “Bog dep’mi was dustu da” (Kl 119) gewidmet, um eine Art von Intertextualität und Kulturtransfer bei Oswald von Wolkenstein zu erhellen. Den methodischen Ansatzpunkt liefert die unterschiedliche Überlieferung in den beiden Haupthandschriften A und B. Auf diesem Weg kann es gelingen, als Kontext ihrer Entstehung den Musenhof der aragonesischen Dichterkönigin Margarete von Prades zu ermitteln. Die kontextuellen Bezüge dieser Lieder lassen sodann erkennen, dass die beiden Sprachmischungslieder ursprünglich für eine Simulation von ‘heidnischer’ Fremdsprachlichkeit geschaffen waren. Ob dieser performative Aspekt jedoch einen Grund dafür geliefert hat, warum der Dichter lediglich eines der beiden Lieder (Kl 69) in die abschließende Sammlung seiner Lieder (Hs. B) aufgenommen hat, bleibt eine offene Frage.

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