ERZÄHLEN UND WISSENSTRANSFER

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Der vorliegende Beitrag untersucht mithilfe des Begriffs des ‘synchronen Wissenstransfers’, 1 d. h. der Frage, welches ‘Wissen’ textintern und textextern unter welchen Umständen zu welchem Zweck an wen übermittelt wird, die Darstellung exorzistischer Beschwörungen in der Astrolabiuslegende der Kaiserchronik (Mitte 12. Jh.) und im Schwankmäre Irregang und Girregar Rüdegers von Munre (Ende 13./Anfang 14. Jh.). Die Analysen zeigen hierbei zum einen, wie auf der Handlungsebene die exorzistische Beschwörung als ‘Kontingenz- und Weltbewältigungsstrategie’ in die gattungspoetische Struktur der jeweiligen Erzählung integriert wird. Zum anderen wird zugleich im Hinblick auf die Rezipientenebene deutlich, dass die Erzählungen als Medium, in dem der Umgang mit exorzistischem Beschwörungswissen als Problem von Macht und Legitimation und/oder von Macht, Leichtgläubigkeit und Aberglauben fiktional durchgespielt wird, am Wissenstransfer der Gesellschaft teilhaben.

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