KRITISCHES ZUM METEORFLUGBLATT DES SEBASTIAN BRANT

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Sebastian Brants drei Gedichte zum Meteoreinschlag von 1492 benützen das damals hochaktuelle Medium des bebilderten Flugblattes. Sie wurden schnell und weit verbreitet und später vielfach interpretiert — literarisch, aber auch naturwissenschaftlich —, obwohl einige Wörter und Sätze in der überlieferten Textfassung kaum verständlich waren. Das gilt zum Beispiel für die antik-lateinische Datierung im Gedicht, die seltene Latinisierung des Hochrheintals (das so zum Etschtal wurde), die falsch verstandene deutsche Anrede an den König und das örtlich relevante Missverständnis eines Flussnamens anstelle eines Pronominaladverbs. Im vorliegenden Beitrag wird die Textgrundlage der drei zusammengehörigen Gedichte kritisch analysiert, Fehler werden verbessert, und es wird ihre Genese zu rekonstruieren versucht. Der lateinische Text wird erstmals ins Deutsche übersetzt.

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