Über den ursprung der voneinander abweichenden Strukturen der Munda- und Khmer-Nikobar-Sprachen

in Indo-Iranian Journal
Restricted Access
Get Access to Full Text
Rent on DeepDyve

Have an Access Token?



Enter your access token to activate and access content online.

Please login and go to your personal user account to enter your access token.



Help

Have Institutional Access?



Access content through your institution. Any other coaching guidance?



Connect

Abstract

Da die Bezeichnung ,,Mon-Khmer“ zweideutig ist – sie umfasst nämlich einmal nur die Mon-Khmer-Sprachen im engeren Sinne, also Mon, Khmer, Bahnar, Mnong usw., zum anderen aber diese Sprachen und die verwandten Gruppen Khasi, Nikobar, Palaung-Wa, Semang, Sakai und Jakud – sei hier vorgeschlagen, den Terminus ,,Mon-Khmer“ nur noch im engeren Sinne zu verwenden und ihn im weiteren Sinne gegen die Bezeichnung ,,Khmer-Nikobar“ einzutauschen, da dadurch Irrtümer vermieden und ausserdem die zu bezeichnenden Sprachgruppen besser charakterisiert werden als durch die zu einer Gruppe gehörenden Sprachen Mon und Khmer. Die gesamte Ostobergruppe der austroasiatischen Sprachen wird durch die beiden charakteristischen und wichtigen Sprachen, die alte Literatursprache Khmer und die besonders altertümliche Nikobar-Gruppe, wohl am besten repräsentiert. Die Bezeichnung Mon-Annam-Sprachen ist wegen des Übergangscharakters des Vietnamesischen abzulehnen. Die Khmer-Nikobar-Sprachen stehen also den Mundasprachen in Vorderindien gegenüber.

Über den ursprung der voneinander abweichenden Strukturen der Munda- und Khmer-Nikobar-Sprachen

in Indo-Iranian Journal

Sections

Index Card

Content Metrics

Content Metrics

All Time Past Year Past 30 Days
Abstract Views 16 16 6
Full Text Views 9 9 5
PDF Downloads 2 2 2
EPUB Downloads 0 0 0