ERINNERUNGEN AN EINE EPISODE IN DER TÜRKENPOLITIK FRIEDRICHS D. GR.

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ERINNERUNGEN AN EINE EPISODE IN DER TÜRKENPOLITIK FRIEDRICHS D. GR.

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References

1 Vgl. A. Dopsch, Zur Orientpolitik Friedrichs d. Gr. (Bericht über das i. Vereinsjahr des Akad. Vereins deutscher Historiker in Wien), Wien 1890 - Die politische Gorrespondenz Friedrichs D. Gr., besonders Bd. zo-zz, Berlin 1893-95. - R. Porsch, Die Beziehungen Friedrichs d. Gr. zur Türkei bis zum Beginn und während des 7 jährigen Krieges, Dissertation, Marburg 1897. - C. A. Bratter, Die preussisch-türkische Bündnispolitik Friedrichs d. Gr. (Deutsche Orientbücherei Bd. VII), Weimar 1915. - G. B. Volz, Friedrich d. Gr. und die Osmanen (Hohenzollern-Jahrbuch XIX, 19I5, S. 81-104). - H. Scheel, Preussens Di�lomatie in der Türkei 1721-1774, Berlin und Leipzig x931. (Mit Texten, Übersetzungen und Wiedergaben der Urkunden).

1 Der Wortlaut bei Scheel, Pr. Dipl., S. rr. i. 2 Vgl. J. v. Hammer, Geschichte des osrnanischen Reiches, VIII, S. 257, Pesth 1827-35. g Über das taktlose, geräuschvolle Auftreten Rexins hatte schon der schwedische Gesandte geklagt, vgl. Porsch, Beziehungen, S. 26; ebenso ablehnend äussert sich über seine Eignung später der Vertrauensmann Delon, ebda. S. 69. Auch der Geh. Kabinetsrat Eichel beurteilte Rexins Tätigkeit sehr kritisch, aber der König hatte mit ihm lange Geduld, obwohl er seine Unzulänglich- keit erkannte und mit Vorwürfen nicht sparte. Vgl. Form. Corr. Bd. 21, S. 218, 278; Bd. 22, S. 22, io8 und passim. 1 Briefe an General Winterfeldt, vgl. Bratter, S. 63. 5 An Feldmarschall Keith, vgl. Porsch S. 35; Volz S. 84. 6 In einem Brief an Generalleutnant Graf Dohna, vgl. Porsch S. 38, und noch einen Tag vor Hochkirch an denselben: "Es ist sicher, dass die Türken marschieren, und in kurzem wird dies seine Wirkung tun." (ebd. S. 40: Bratter S. 77).

1 Vgl. Polit. Corr. Bd. 21 und Porsch S. 42. 2 Wortlaut der Urkunden bei Scheel S. 72 ff. 3 Vgl. Polit. Corr. Bd. 21,22 passim, und Th. Mundt, Kyiyrs Giray, ein Bundesgenosse Friedrich d. Crr., Berlin 1855. 1 Polit. Corr. Bd. 21, S. 123.

1 Ebda. S. 144. 1 Von Koser, Geschichte Friedrichs d, Gr., Bd. III, Stuttgart 1925, S. 123 f., übersetzt aus dem französ. Wortlaut (vgl. Polit. Corr. Bd. 21). 1 Polit. Corr. Bd. 21, S. 181. 4 Ebda. S. 149-151.

1 Der holländische Gesandte hiess nicht "Harpie", sondern Hochepied. "W". ist Warschau. Die letzte Notiz bezieht sich auf den von dem Kurier Skrodski (hier "S.") geleiteten Transport der Geschenke des Königs für die Pforte (s. o.), den Gr. überholt hatte. 2 Mit "M. Sch." könnte der Feldjäger und Kurier Schimmelpfennig gemeint sein, der Delon nach Konstantinopel begleitet hatte und noch dort war (Pol. Corr. Bd. 21, S. 123, 342).

1 Der Geldkaufmann Barker war anscheinend der Bankier Friedrichs d. Gr. in Konstantinopel. Er wird in der Polit. Corr. wiederholt erwähnt und war u. a. bei der Besorgung der Geschenke für die Pforte (s. o.) behilflich. 2 Es ist nicht ersichtlich, wer hier gemeint sein könnte. 3 "M. d. L. ist zweifellos "Monsieur de Loon" (Delon, s. o.), mit dem Gr. in Konstantinopel zusammentraf, den er aber sonst nicht erwähnt. * In der Polit. Corr. mehrmals erwähnt.

1Polit.Cory. Bd. 21, S. 342. Der Bericht selbst ist unbekannt; ob er im Preuss. Geheimen Staats- archiv erhalten ist, war nicht einwandfrei festzustellen, da die fraglichen Faszikel mir nicht zu- gänglich waren. Aus der Antwort des Königs lässt sich über den Inhalt auch nichts antnehmen, aber er muss wieder einigermassen optimistisch gelautet haben, da Friedrich an den Prinzen Heinrich am 4. IV 1762 auf Grund der "letzten Nachrichten aus der Türkei" ziemlich hoffnungsvoll schreibt und am nächsten Tag dem Feldmarschall Prinz Ferdinand von Braunschweig mitteilt, sein Gesandter habe am 9. März Audienz beim Sultan und werde im Anschluss daran den Vertrag zeichnen (Polit. Corr. Bd. 21, S. 341, 342).

1 Die frühesten Beispiele grosszügiger Musterung, freilich viel strenger und geschlossener, zeigen einige der im Saray-Museum in Istanbul verwahrten, bisher nur z.T. veröffentlichten Sultans- gewänder; ein Leibrock wie der unsrige aus dem 16. Jahrh., mit ebenso grossen, aber schlichteren

* Palmetten war im Besitz von Graf Wilczek in Wien (vgl. llieisterwerke muhammedan. Kunst,. Band III, München 1912, Tafel 212) und ein wieder anders gezeichnetes Exemplar des 17. Jahrh. ist im Victoria and Albert Museum in London (vgl. Brief Guide to the Turkish woven fabrics, xg3r, pl. VI). Vgl. a. Anm. 2. - Über das sporadische Vorkommen der in die allgemeine Entwicklung schwer einzureihenden Monumentalmuster hat auch die grundlegende, archivalisch unterbaute Arbeit über die türkische Textilindustrie, von. der TAHSIN Öz bisher zwei Bände veröffentlichte, den erwünschten Aufschluss nicht bringen können. 1 Auf dem hier wiedergegebenen Empfang des Gesandten de St. Priest vom Jahre 1768 (nach Gazette des Beaux-Arts, t. 6, 19II, gemalt von De Favray) tragen die Franzosen über ihrer euro- päischen Kleidung ärmellose, türkische Übergewänder aus einem Brokat, der ein dem unsrigen sehr ähnliches, grosses Palmettmuster hat. Die Janitscharen haben dieselben Überröcke, nur mit Pelzbesatz, und aus dieser Uniformität des Stoffes darf man schliessen, dass es sich um ein in der kaiserl. Hofmanufaktur für zeremonielle Zwecke hergestelltes Erzeugnis handelt. Auf einer genau so komponicrten, nur anders detaillierten Szene, die eine bisher nicht identifizierte Audienz bei demselben Sultan darstellt (Staatl. Kunstbibliothek, Berlin; ausgestellt in München 1910, Kat. No. 3320, Phot. Bruckmann), ist ein kleiner gemusterter Stoff in gleicher Weise verwendet worden. Unsere Abb. 6 ist das Gegenstück dazu. (Vgl. a. Mouradjea d'Ohsson, Tableau general de l'Empire Ottoma�a, t. II). 2 Im Vordergrunde des Bildes rechts liegen aufgestapelt die Übergewänder, die bei der vorher- gegangenen oder nachfolgenden Sultansaudienz anzulegen waren. Der Grossvezir ist vermutlich nicht der 1763 verstorbene Mehmed Raghib Pascha, sondern einer seiner Nachfolger, jedenfalls ist das Bild noch vor 1773 entstanden, d. h. unter Mustafa IIL, der auf dem Gegenstück (vgl_ vorige Anm.) dargestellt ist.

1 Brief vom 5. April an Prinz Ferdinand von Braunschweig (vgl. Anm. S. 76). 2 Vgl. v. Hammer, S. 280.

1 Über seine Personalien habe ich nichts in Erfahrung bringen können. Im Namenverzeichnis von Bd. 21 der Polit. Corresp. wird er - ohne Quellenangabe - als "preussischer Polizeünspektor" bezeichnet, offenbar in Breslau, wo er beheimatet gewesen sein dürfte. (Als echter Schlesier be- zeichnet er Gasthöfe und Herbergen immer als "Kretscham," und einmal sagt er von einem Weg, er sei "schlimmer als bey uns der Strehlsche"). Vielleicht hätten Nachforschungen in Breslau Erfolg gehabt hinsichtlich der Feststellung, ob die in der unzuverlässigen Familiennotiz erwähnte Audienz tatsächlich stattgefunden haben kann. Sein Name erscheint dort als "Gregorowü," und angeblich soll er später "Grunenberger" geheissen haben (?). Mit dem berühmten Historiker Gregorovius, der aus Ostpreussen stammte, dürfte er kaum verwandt gewesen sein.

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