EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DEN MUFAḌḌALĪYĀT

in Oriens
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EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DEN MUFAḌḌALĪYĀT

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References

1 Von a heisst es: ein Stamm der Guhaina namens B. Humais, und das sind die Huraqa.

1 In den Kommentar ist er durch Ahmad b. cUbaid b. Nasih, gest. um 273, selbst ein Ange- höriger der kalbitischen Schule (Text, p. 101, 3) hineingekommen. Zum besseren Verständnis gebe ich eine rohe Skizze der Überlieferung der Muf. und des Kommentars. al-Mufaddal, gest. ca. 168. Ibn al-Acräbi, gest. ca 230, Stiefsohn M.'s. 'mir b. cImrän Abu cIkrima ad-Dabbi, gest. 250 (GAL S. I, 180), erster Kommentator, bringt nur kurze Wort- und gelegentlich Sacherklärungen. Hinzufügung einer Reihe von Nummern, manche von A. 'Ikrima, aber nicht notwendig als Teil der Muf. überliefert, eine ihm untergeschoben, der Rest von Ahmad und anderen. al-Anbäri, gest. 304. Schlussredaktion. Edition durch Ibn al-Anbäri gest. 328. Marzüqi benutzt einen Text, in welchem die von Ahmad etc. stammenden Nummern bis auf eine fehlen, ebenso eine der von Abü 'Ikrima überlieferten und die ihm untergeschobene sowie 6 weitere. 2 S. Agänil, 12,120 oben (wo der Text etwas entstellt ist). a So lies statt Ifumaisa.

1 Text: wilädatu, Kommentar: minhum al-wilädatu wa minhum maulä 1-yamini; aber minhum muss parallel dem von 2) stehen und die Rektion von gazä llähu i) sich auf maulä 1-yamini er- strecken; sonst geht der Zustandsakkusativ am Ende: häbisan mutaqassamä "der festgehalten und beraubt zu werden verdiente" zu Bruch. 2 Vers 7) fehlt bei Abüc Ikrima; er ist eine Ausmalung von 4).

1 mawäliya mitlihä. Der Kommentar deutet richtig: auliyä'a m. 1 Die Lesart dürfte stimmen; denn es wäre ungereimt, die cAbd 'Amr erst für sich allein zu beschimpfen und sie dann noch einmal mit anderen zu verfluchen. Vgl. oben S. 291.

1 Der Ansatz für dieses Missverständnis liegt in 8), wo "ihrer" (Reiterei), statt auf den Feind, auf "sie" in 6) bezogen werden konnte. 2 Yäqüt s.v.; Karte Asia i : 1000000, Bl. Medinah3. - Sitär kommt öfter als Eigenname von Bodenschwellen vor.

1 Nach dem Kommentar = Anas b. Yazid b. 'Ämir al-Ivlurri. Ich habe leider Ibn al-Kalbi's Gamhara nicht zur Hand, um das nachprüfen zu können. 1 Der Unterstamm Fazära kann hier nicht gemeint sein, weil die Nisbe al-Murri für al-Husain b. Humäm bis in die jüngste Schicht der Tradition festgehalten wird, ferner weil ein so grosser Verband nicht mit raht/Sippe bezeichnet werden kann, und endlich, weil keine Einheiten der Fazära in dem Gedichte genannt werden.

' Laut. Muf. Nr. 91, 13 ist Muhärib Maulä der Ta'laba, nach unserem Zusammenhang zunächst der Gihäs,. 8 Text, 113,3. 3 S. Muf. Nr. 15, z.7.rz.zo, von Muzarrid b. Dirär, dem Bruder des Sammäb, Angehörigen der Gihäs,. 1 Auch 'Uraina ist Ortsname, s. Yäküt s.v. Ahmad versteht es irrtümlich als Stammesnamen (zu Bagila) und schiebt daher Ibn al-Kalbi's bekannte Abhandlung "Über die Zerstreuung der Bagila" ein. - Bündnisse innerhalb der Stämme sind häufiger als intergentile. 5 Die Erklärung des Kommentars = Mulait b. Kalb al-Murri taugt nichts, weil er mit Zabbän b. Saiyär, s. unten S. 302, der Därat Maudü höchstens als Knabe erlebt hat, gleichzeitig sein soll. 4 Hier kann man zweifeln, ob die Lesart Rizäm b. Mäzin zugunsten der kalbitischen Genealogie eingeführt worden ist, oder ob hier ein Lesefehler (Abu `Ikrima's 7) vorliegt.

1 Nachträglich, um den Gleichklang zu vermeiden, in einer Lesart in mä adalla wa-afdamä verändert. 1 Im Text p. 622, 18 vor einer belanglosen Variante zur Einleitung fortgesetzt: "Dies ist die Überlieferung des Dabbi und sein Diktat", und geradezu kindisch p. 6z3,x6: "Dies ist der Vortrag des Dabbi und seine Auslegung". - Auch die Erzählungen Text, p. qsg, 7, 482, 2, 498, 12, 522, 15 sind ihnen untergeschoben worden; denn die drei letzteren sind voll von kalbitischer Genealogie, die Abu IIL-rima nachweislich nicht kannte und al-Mufaddal nicht kennen konnte, während die erste von Abü 'Amr as-Saibäni stammt. 8 Was nicht bedeutet, dass von ihnen gesammelte Gedichte oder Teile von solchen nicht auch in den aiyäm - mit anderen Lesarten - vorkämen.

1 Marznqi und Mustabih: Asqal und Wätila (Lyall), graphische Varianten.

1 Vgl. Ag2. 12, xzo, 4 v. u. Die Stelle leitet hier eine andere Phase der Ereignisse ein. Das ganze Kapitel ist wie gewöhnlich durch soviel Hände gegangen, dass es, ausgenommen Stellen wie die oben S. 291 Anm. 2 zitierte, unmöglich ist, zu sagen, was von Abü 'Ubaida stammt. 1 Dieses Missverständnis hat natürlich in der kelbitischen Genealogie Spuren hinterlassen. Da Basäma laut Nr. 10, 29 hochbetagt war, ist er eine Generation höher gesetzt worden als al-Husain b. al-Humäm. Dessen Stellung aber ist durch die von Humaida b. Harmala, s. oben S. 291, be- stimmt, einem Bruder des bekannten Häsim b. Harmala. So kam Husain in die Generation zu stehen, die den Islam noch erreicht hat. Abü 'Ubaida Ag. 12, 123 oben zieht den gleichen Schluss, hat ihn aber schwerlich mit dem dort folgenden gefälschten Gedicht bewiesen.

1 Dazu die Note: shahmatu-1-qalci ... a proverbial expression for an enemy reduced to utter helplessness. Aber das stammt von einem späten Kommentator und bezieht sich nur auf die Redens- art: hädä sahmati fi qal`i, Text, p. 830, 7 f. 1 So Abu Ilkrima zu 16b: fi-md yargi'u 'alaikum caibuhu. ° Meine Auffassung ergibt sich aus hisäm in 15. Die Redensart iltä> (al-haqq) waman

1 Selbstverständlich konnte man wie "der beste der Qais", die ja auch keine Stammeseinheit bildeten, sagen: "der beste der Sacd", Naq. p. 103, 1. 1 Naq. p. 772, 14. .

1 Vgl. Naq. I, p. XVIII. 1 Nach der Überschrift: qäla a<;l-l;)abbi (Abü `Ikrima) nicht zum Text al-Mufaddal's gehörig. 3 Es ist bezeichnend für den Niedergang der Taclaba, dass die Ama (s. die genealogische Skizze oben, auch von Abu 'Ikrima, Text p. mo, 14 Umaiya genannt) sich inzwischen den Manüla ange- schlossen haben.

1 Ausgenommen Qail, 'Amr b. Kultüm, Ma'allaqa, 54. 2 Von Geyer missverstanden.

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