"ABER GOTT WIRD MEINE SEELE ERLÖSEN" – TOD UND LEBEN NACH PSALM XLIX

in Vetus Testamentum
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Ps XLIX bildet, abzüglich der Überschrift und der Glossen in V 9 und V 15* (), eine literarisch einheitliche Meditation über das allgemeine Todesgeschick. Die des Sterbens aller Menschen kontrastiert der Psalmist mit der Hoffnung auf postmortale Auslösung seiner Seele () aus der Scheol. In V 15-6 deutet sich die von der Unsterblichkeit der Seele als eines von der äußeren Gestalt () Menschen zu unterscheidenden, dabei dessen Identität wahrenden Aspekts an. für die Theologie des Psalms ist die Verbindung von Glaube und Einsichtig zu sein () bedeutet, zwischen Leben und Tod bzw. Gottesmacht Menschenmacht differenzieren zu können und angesichts der Rätselhaftigkeit der auf den den Tod überwindenden Gott zu vertrauen. Literatur- und religionsgeschichtlich gehört der Psalm aufgrund seiner Parallelen zu Kohelet und zu Äthhen xcviii wohl in die zweite Hälfte des 3. Jh. v. Chr.

Vetus Testamentum

A Quarterly Published by the International Organization for the Study of the Old Testament

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