ΣARΞ MOY EΞ AYTΩN (LXX-HOSEA IX 12) ZUR THEOLOGIE DER SPRACHE DER SEPTUAGINTA

in Vetus Testamentum
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Bei seinem Versuch, den ursprünglichen Wortlaut des hebräischen Textes Hos. ix 12 zu rekonstruieren, hat Nyberg die LXX-Lesart σ ρξμoυ ξατν nicht bloß als Fehldeutung ausgewertet, sondern sogar als ''ganz töricht'' bezeichnet. Doch schon ein erster Blick auf den diesbezüglichen Kontext zeigt, daß weder die betreffende LXXLesart, noch ihre hebräische Entsprechung ganz zufällig sein können. Meines Erachtens handelt es sich hier vielmehr um theologisch motivierte Textvariationen . Das Verständnis von wird im allgemeinen davon bestimmt, daß Gott kein Fleisch ist (vgl. Hos. xi 9). Die LXX-Lesart σρξμoυ ξατν geht aber vom Gedanken aus, daß das Verhältnis zwischen Gott und Volk in Hos. i-iii mit der Beziehung zwischen Mann und Frau bildhaft dargestellt wird, und führt durch σρξ μoυ diesen Gedanken weiter, indem sie nunmehr eindeutig auf das Schema "Mann-Frau-Einfleisch" nach Gen. ii 23-25 anspielt. Der Sinn von σ ρξ μoυ ξατν wurde zum Gegenstand der vorangehenden Untersuchung.

Vetus Testamentum

A Quarterly Published by the International Organization for the Study of the Old Testament

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