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Die Königsbeurteilungen und die Literargeschichte des Deuteronomistischen Geschichtswerks Anmerkungen zu einer kontroversen Diskussion

In: Vetus Testamentum
Author: Sang-Won Lee1
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  • 1 Presbyterian University and Theological Seminary, Seoul, Republic of Korea
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Abstract

In der gegenwärtigen Forschungsdiskussion um die Literargeschichte des bzw. Existenz eines Deuteronomistischen Geschichtswerks spielen redaktionsgeschichtliche Differenzierungen zwischen den Beurteilungskriterien Kulteinheit und Kultreinheit sowie den Beurteilten Königen und Volk eine große Rolle. Eine Untersuchung der Königsbeurteilungen in 1-2 Könige zeigt jedoch, dass sowohl die Kriterien Kulteinheit und Kultreinheit als auch die Zuweisung der Verantwortlichkeit an Könige und Volk in komplexer aber systematischer Weise aufeinander bezogen sind. Eine literargeschichtliche Differenzierung entlang dieser Linien erweist sich als schwierig. Zudem lässt der Umgang mit den Kriterien Kulteinheit und Kultreinheit in der Darstellung der vorstaatlichen Epochen narrative Strategien erkennen, die darauf zielen, zwischen Idealkonzept und dargestelltem Geschichtsverlauf zu vermitteln. Die These M. Noths zu einem dtr Werkzusammenhang in Dtn-2Kön ist daher (mit kleinerem Modifikationen) keineswegs obsolet.

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