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Verwirrtheit, eine zerebrale Manifestation des Rechts auf Nicht-Wissen?

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
Authors:
Dirk Schwerthöffer
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Wir berichten über eine 79-jährige Patientin, bei der nach drei Synkopen multilokuläre Meningeome entdeckt wurden, die neurochirurgisch entfernt werden sollten. Präoperativ erlitt die Patientin einen ischämischen Hirninfarkt und wurde verwirrt. Die weiterführende Diagnostik ergab Hinweise auf eine gemischte vaskuläre und neurodegenerative Demenz. Wegen der Multimorbidität und der ungünstigen Prognose wurde daraufhin von einer Operation abgesehen. Dies wirft die Frage auf, ob und wie weitgehend Verwirrtheitszustände oder andere Psychosen behandelt werden sollen, wenn der Patient dadurch zur Einsicht in eine möglicherweise unabwendbare und infauste Erkrankung gezwungen wird, ohne selbst hinsichtlich Wissen- oder Nicht-Wissen-Wollen mit entscheiden zu können.

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