Theologie und Wissenschaft bei Petrus Aureoli

Ein scholastischer Entwurf aus dem frühen 14. Jahrhundert

Series:

The French Franciscan Peter Auriol (c. 1280-1322) is regarded as one of the most innovative thinkers of 14th century philosophy and theology. In Theologie und Wissenschaft bei Petrus Aureoli, Florian Wöller offers an account of Auriol’s theory of science and his view on theology as an academic discipline as they emerge from his commentaries on the Sentences. Auriol conceived theology not as a science in any strict sense, but he nonetheless believed that scientific disciplines and theology share their most fundamental features.
Florian Wöller presents Auriol in the context of medieval debates on science and theology. His book will add to our knowledge of later-medieval conceptions of the nature of theology and the nature of science more generally.

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EUR €134.00USD $174.00
Biographical Note
Florian Wöller received his Ph.D. (2013) from the University of Basel (Switzerland), where he currently is a postdoctoral lecturer in Ecclesiastical History and History of Theology.
Table of contents
Inhaltsverzeichnis
Vorwort xi
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen xiii
Einleitung 1
1 Theologie und Wisenschaft im 14. Jahrhundert 2
2 Petrus Aureoli: Leben und Werk 17
3 Zum Stand der Forschung 25
4 Zum Aufbau der Untersuchung 28
teil 1
Conceptus
Einleitung zu Teil 1 33
1 Erkenntnis- und Begriffstheorie 36
1.1 Aureolis Erkenntnistheorie: Das „Sagen“ und „Halten“ einer Sache im
erscheinenden Sein 37
1.2 Der Begriff als die Sache im erscheinenden Sein 52
1.3 Aureolis Theorie des Allgemeinbegriffs: Sachen, Begriffe und
Sinngehalte 60
1.4 Aureolis Begriff des Seienden: Ein Begriff ohne Sinngehalt 72
2 Theologie als erkenntnistheoretischer Sonderfall? 80
2.1 Aureolis Auseinandersetzung mit dem lumen medium Heinrichs von
Gent 83
2.2 Aureolis Kritik an Scotus’ abstraktiver Gotteserkenntnis und die
Marginalisierung einer besonderen theologischen
Erkenntnislehre 94
teil 2
Subiectum
Einleitung zu Teil 2 117
3 Die gegenstandsbezogene Einheit einer Wissenschaft 120
3.1 Der Begriff des Wissenschaftssubjekts 122
3.2 Wissenschaftssubjekt und Erkenntnismodus 127
3.3 Die Einheit einer Wissenschaft sub ratione subiectiva 141
4 Gott als Gegenstand der Theologie: Der scholastische status
quaestionis 156
4.1 Die Vervielfältigung der rationes: Thomas von Aquin, Aegidius von
Rom und weitere Autoren des 13. Jahrhunderts 159
4.2 Das Wissenschaftssubjekt in den Theologien des Duns Scotus 170
5 Aureolis Gottesbegriff 180
5.1 Distinktes verworren Erkennen: Die Formierung des
Gottesbegriffs 183
5.2 Die ratio deitatis im Begriff eines einzelnen Seienden 199
5.3 Das einzelne und das totale Seiende: Die Grenzen des theologischen
Gottesbegriffs 208
teil 3
Habitus
Einleitung zu Teil 3 225
6 Wissenschaft als Habitus und das Problem seiner Einheit 227
6.1 Der Begriff des wissenschaftlichen Habitus 228
6.2 Geordnetes Wissen: Die Einheit einer Wissenschaft als Habitus 231
6.3 Der Erkenntnismodus als fundamentales Kennzeichen einer
Wissenschaft 239
7 Theologie im Spannungsfeld von Glaube, Wissen und Meinung 249
7.1 Wissen, Glauben und Meinen als drei Arten der Zustimmung 251
7.2 Theologie als Wissen oder Glaube: Aureolis Thomas- und
Scotus-Lektüren 262
8 Der theologische Habitus 275
8.1 Deklarative Theologie: Erklären ohne Zustimmen 277
8.2 Der Erkenntnismodus des theologischen Habitus 288
8.3 Theologie als praktischer Habitus 303
Schlussbetrachtung 320
English Summary 326
Quellen- und Literaturverzeichnis 335
Namenregister 356
Sachregister 360
Readership
All those interested in the philosophy and theology of the 13th and 14th centuries, especially in theory of science and theology as a scientific discipline.
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