Philosophisches Denken

Einübungen

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Der Titel Philosophisches Denken, Einübungen zielt nicht auf eine Philosophie, die gegeben ist wie irgend ein Ding, dessen Gebrauch man erlernen kann. Wir entwerfen vielmehr Philosophie, deren Achse die gestaltbildende Seinsnatur des menschlichen Geistes ist. Wäre das morphopoietische Sein des Menschen nicht von Grund auf bildnerisch, so vermöchte der Mensch sie nicht als Philosoph künstlerisch zu erproben, indem er eine Welt in Philosophie und Kunst bildet. Hat der Mensch sich aber so als Welt zu begreifen und zu tätigen gelernt, dann ist dies keine Leistung einer zufälligen Beliebigkeit, sondern die Notwendigkeit des endlichen Geistes, die ihren währenden Ausdruck darin findet, daß der Mensch nach Ursprung und Grund seines möglichen Seins fragt, bewegt von dem Verlangen, begründet und gegründet wissen zu wollen. Dieses Wissen wird als Sprache vernehmbar, die der Mensch durch seine dialogische Weltnatur verlautbart.
Es war eine überepochale Einsicht des Philosophen Platon, als er den Menschen als Philosophen begriff, der immer schon wissen will, warum er überhaupt wissen kann. Darum ist es die Wesensaufgabe des Menschen unter raumzeitlichen Bedingungen, den Ursprung seines Seins allererst in sich selbst einholen zu müssen. Der Mensch ist eh und je, wenn auch zunächst verschleiert, dennoch aus der noch ruhenden Kraft seines Geistes Philosoph, ein Philosoph auf dem Sprung zur Tat morphopoietischen Handelns in Philosophie und Kunst. Dies deutlich zu machen, ist der Sinn dieser philosophischen Einübungen.

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DIE GRUNDLEGUNG DES DENKENS. DIE SACHE DER PHILOSOPHIE. ERSTER TEIL: INVERSION UND URSPRUNG. I. Einleitung. II. Das Anfangen mit dem Nullpunkt. III. Die Methode des explikativen Denkens. IV. Implikation und Explikation als ein Denkvollzug. V. Freiheit und Logik des Denkens. VI. Der Übergang von der Indifferenz zur Differenz oder vom Einerlei zur Einheit. VII. Revolution der Denkart. ZWEITER TEIL: FREIHEIT UND WIDERSPRUCH. I. Der ontologische Ur-Tat-Bestand oder die Reflexivität des Denkens. II. Der ontologische Ursachverhalt des Selbstdenkens. III. Die drei onto-logischen Grundsätze. IV. Identität und Widerspruch. V. Die gebrochene Identität. VI. Widerspruch. VII. Die Paradoxie ontologischer Vorläufigkeit. VIII. Grundfragen der Philosophie. IX. Die Ideativität der Welt. X. Prinzipialität und Vorläufigkeit von Welt. XI. Die Wirklichkeit der Prinzipien und die abstrakte Welt. XII. Das Gewissen des Menschen ist der Ursprung des Anfangs. DAS WELTSUBJEKT. I. Welt als Anfang und Ziel. II. Das Bewegungszentrum des weltschaffenden Subjektes. III. Die Gegenwart des Prinzips im weltschaffenden Subjekt. IV. Die Unstimmigkeit des Prinzips Freiheit. V. Methodologischer Rekurs zur Sache des Weltsubjektes. VI. Die dialogische Identität des Weltsubjektes Mensch. VII. Die Dialogizität der menschlichen Natur als Identität. VIII. Die dialogische Konstitution von Ich und Wir. IX. Die ganzheitliche Individuierung des Subjektes im Wort. X. Das Wort als Prinzip von Handeln und Sprechen. XI. Das Wort als Träger der Kommunikation. XII. Durch Sprache konstituiert sich Gemeinschaft. XIII. Das Gespräch des Gewissens und die Handlung der Realpotenz. XIV. Der geschichtliche Absolutpunkt des Gewissens. Franz TRÄGER: Berlinger — Eine philosophische Topographie. Rudolf BERLINGER: Nachbemerkung.
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