Mediensport

Strategien der Grenzziehung

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Mediensport bietet prägnante Inszenierungen, die dem Sport spezifische Eigenschaften zuschreiben. Dies geschieht im Rahmen der Frage, was überhaupt als Sport verstanden wird: Die Beiträge des Bandes zeigen an so unterschiedlichen Fällen wie dem Postkartensammeln, den Sechstagerennen, dem Synchronschwimmen oder Computerspielen, wie die Auseinandersetzungen darum, ob diese Praktiken als Sport aufzufassen sind, untrennbar mit Semantiken, kulturellen Hierarchien und politischen Modellen verbunden sind, die weit über den Sport hinaus reichen.

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Der Körper, der Wettkampf und der Rest
Zur Entgrenzung des Sports im Spielfilm
Pages: 65–86
Football-Highlights
Zur Politik der zusammenfassenden Sportberichterstattung
Pages: 87–103
Die Welt sammeln
Strategisches Potenzial der Sportsemantik um 1900
Pages: 105–125
„Hier hört der Sport auf“
Sechstagerennen und Radsportmedien um 1900
Pages: 127–143
Elf Fußballsoldaten verteidigen die Eidgenossenschaft
Zur medialen Repräsentation der Schweizer Fußballnationalmannschaft im Zeitalter der „Geistigen Landesverteidigung“
Pages: 145–165
Sport als Fernsehereignis im Kalten Krieg
Olga Korbut und die Olympischen Sommerspiele in München 1972
Pages: 167–179
„David gegen Goliath“
Behinderung im Mediensport
Pages: 181–201
Das Ringen um Glaubwürdigkeit
Radsport, Doping und Normalität
Pages: 203–226
„The rabbit hole is deeper than you think!“
Zur medialen Inszenierung von Parkour
Pages: 243–263
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