Erinnerungsmanagement

Systemtransformation und Vergangenheitspolitik im internationalen Vergleich

Individuen, Gesellschaften und politische Systeme leben immer in der Gegenwart. Doch in dieser gibt es keinen Sinn, das heisst keine Entscheidung für Handlungs-alternativen ohne Bezug zur erfahrenen Vergangenheit und zur erwarteten Zukunft. Die richtige Konstruktion von Vergangenheit war deshalb schon immer wichtiger Funktionsbestandteil politischer Systeme. Bis heute leidet eine grosse Zahl politischer Gemeinschaften unter Erinnerungen an Ungerechtigkeit, Verfolgung, Misshandlung, Bedrohung und Vernichtung, die in der Gegenwart zu neuer Gewalt und Destabilisierung führen. Der Band vereinigt komparative Beiträge, die sich mit der Vergangenheitspolitik in Südafrika, Deutschland, Österreich, Italien/-Südtirol, Japan, Chile und Irland beschäftigen und erstmals eine Typologie von Formen des Erinnerungsmanagements präsentieren.

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