Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

Die beiden Weltkriege im Museum

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2011 öffnet das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden seine Türen. Mit ihm wird die Geschichte der Weltkriege einen neuen prominenten Platz in der deutschen Erinnerungslandschaft erhalten. Doch bislang ist nur wenig untersucht, welche Rolle Museen bei der Darstellung des Krieges für die öffentliche Erinnerung spielen. Thomas Thiemeyer stößt in diese Lücke. Er vergleicht die wichtigsten einschlägigen Museen in Deutschland, Frankreich, Belgien und England und ihre unterschiedlichen Präsentationsweisen. Seine Leitfrage lautet: Warum ist es so schwer, Krieg auszustellen? Dieser erste systematische Vergleich der Präsentation der beiden Weltkriege in elf bedeutenden westeuropäischen Museen rührt an aktuelle Probleme politischer Sinnstiftung und wirft ein Schlaglicht auf die Erinnerungspolitik der postheroischen Gesellschaft.

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Vorwort
Pages: 13
Krieg und Museen
Pages: 15–20
Aufbau der Arbeit
Pages: 27–28
Krieg und Ästhetik
Pages: 205–211
Narration und Museum
Pages: 220–227
Ordnung und Struktur
Pages: 228–235
Museumsdinge
Pages: 263–266
Militaria
Pages: 275–282
Bildende Kunst
Pages: 283–290
Fotografie und Film
Pages: 291–308
Zusammenfassung
Pages: 313–316
Literatur
Pages: 333–366
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