Figuren des Ausdrucks

Formation einer Wissenskategorie zwischen 1700 und 1850

Series: 

Zwischen 1700 und 1850 erfährt der Begriff des Ausdrucks in Kunst und Wissenschaft eine deutliche Aufwertung und Verbreitung. Die damit einhergehenden praktischen und diskursiven Veränderungen unterschiedlicher Ausdruckskulturen erforscht der vorliegende Band in Form eines interdisziplinären Dialogs. Ausdrucksphänomene werden dabei als Figuren des Wissens verstanden, zum einen als Darstellungsweisen des Schauspielers, Musikers, Malers, Rhetors oder Wissenschaftlers. Zum anderen als Denkfiguren, die das grundlegende Verhältnis von Affekt und Ausdruck, etwa die Probleme der künstlerischen Gestaltung in Malerei und Schauspiel oder die Systematisierungen der Rede durch die Rhetorik kulturwissenschaftlich erschließen. Erst durch eine Analyse seiner Formierungsprozesse wird die Erfolgsgeschichte des Ausdrucksbegriffs nachvollziehbar.

Prices from (excl. shipping):

Einleitung
Figuren des Ausdrucks. Zur Formation einer Wissenskategorie vom 17. bis zum 19. Jahrhundert
Pages: 7–16
Medialität und Ausdruck.
Zur Neubestimmung des Ausdrucksbegriffs im 18. Jahrhundert
Pages: 17–47
Ausdruck – rhetorisch/ästhetisch
Zur Etablierung einer Ausdrucksästhetik zwischen Aufklärung und Sturm und Drang
Pages: 49–68
»Diagnostische und prognostische Kennzeichen«
Die Entfaltung der Rede vom Temperament in der Physiognomie
Pages: 85–101
»She smiled as if much amused.«
Zur experimentellen Generierung expressiver Gesten in Literatur und Wissenschaft
Pages: 211–223
  • Collapse
  • Expand