Wahrheit und Selbstüberschreitung

C.S. Lewis und Josef Pieper über den Menschen

Früher hatte der Geist darin sein höchstes Interesse, von Gott zu wissen. Heute ist die letzte Stufe der Erniedrigung des Menschen erreicht, weil er die Erniedrigung als das Höchste und als seine wahre Bestimmung erwiesen zu haben glaubt.
Hegels Bild der Moderne hat auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Josef Pieper und C.S. Lewis gehören zu den bedeutenden Philosophen und Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, die versucht haben, die Selbsterniedrigung des Menschen zu überwinden. Sie tun dies in einer Sprache, welche ebenso ansteckend wirkt, wie die Krankheit, die sie bekämpfen. Vor allem aber ist es die Sache selbst, die sich als stärker erweist, wenn Pieper und Lewis die Selbsterfahrung des Menschen zum Sprechen bringen. Für den Liebenden und den Hoffenden gibt es nie Wahrheit genug. Es erweist sich dann, dass die großen Überlieferungen über Ursprung und Ziel der menschlichen Existenz uns mehr zu sagen haben, als der Glaube an Wissenschaft und Fortschritt dies zugestehen will.
Die Beiträge dieses Bandes nehmen Antworten von Pieper und Lewis auf und fragen nach ihrer Geltung im Kontext der Gegenwart. Die erstmals gedruckten Briefe und Piepers Rede 'Mutterwitz. Über die Sprache bei C.S. Lewis' lassen Pieper und Lewis auch selbst zu Wort kommen.

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Vorwort
Pages: 7
‚Mutterwitz’
Über die Sprache von C. S. Lewis
Pages: 15–18
„Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr“
C. S. Lewis’ Kritik am neuzeitlichen Paradigma wissenschaftlicher Aufklärung
Pages: 19–48
Der Schmerz des Menschen in der Welt
Überlegungen zu einem unvollständigen Dialog zwischen Ernst Jünger, C. S. Lewis und Josef Pieper
Pages: 111–135
Tugend und Tabu - ohne Gott ?
Über die Abschaffung des Menschen und das christliche Menschenbild
Pages: 171–199
„Beyond Personality“
Der Mensch als Dreieinigkeits-Bild
Pages: 201–216
Personenverzeichnis
Pages: 217–218
Autorenhinweise
Pages: 219–221
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