Perspektiven der Aufklärung

Zwischen Mythos und Realität

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Was können wir heute noch von den Denkern der Aufklärung lernen? Wie hat diese Epoche die Welt verändert? Perspektiven der Aufklärung fragt nach der Aktualität und der Reaktualisierung eines zeitgenössischen Denkens der Aufklärung.
Die Epoche der Aufklärung bildete den Ursprung für eine Reihe von emanzipatorischen Projekten, die nicht nur das Zusammenleben der Menschen untereinander betrafen, sondern auf entscheidende Weise auch das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt prägten.
Der Band feiert nicht die Aufklärung, sondern nimmt eine kritische Bestandsaufnahme vor, anhand derer die Vielfältigkeit und Ambivalenz der Aufklärung deutlich wird.
Aufklärung ist dabei radikal historisierend zu denken: permanente Aufklärung als fortlaufendes Projekt der Gegenwartsgesellschaft.

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„Weiße“ und „schwarze“ Genealogie
Affirmative und pejorative Wertgeschichten bei Taylor und Foucault
Pages: 21–33
Die Rückkehr des Mythos – das Ende der Aufklärung?
Überlegungen zu einer metonymischen Gesellschaft
Pages: 43–56
Aufklärung als Letzthorizont?
Zur normativen Fantasielosigkeit der nachtotalitären Moderne
Pages: 101–112
Ein Lob der Finanzwirtschaft
Talcott Parsons’ Wirtschaftssoziologie, die „Dialektik der Aufklärung“ und die Grenzen normativer Integration
Pages: 113–131
Moderne und Komplexität
Über die Bedeutung von Sinn am Beispiel des Lebens auf einer Alpe
Pages: 147–158
Eine Aufklärung ohne die Moderne
Anmerkungen zur politischen Philosophie der Akteur-Netzwerk-Theorie Bruno Latours
Pages: 179–192
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