Bundesstaat und Staatenverbund

Staats- und Verfassungsrecht im Föderalismus

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Die tiefgreifenden föderalen Brechungen und Modifizierungen, die grundlegende verfassungsstaatliche Strukturprinzipien wie Demokratie oder Gewaltenteilung unter den Bedingungen der Bundesstaatlichkeit erfahren, lassen den Prozess der Herausbildung der europäischen Föderation, insbesondere ihr angebliches »Demokratiedefizit«, besser verstehen.
Namentlich in Ansehung des »Exekutivföderalismus« weisen der deutsche Bundesstaat und der europäische Staatenverbund erstaunliche Strukturähnlichkeiten auf. Nur eine Staats- und Verfassungsrechtslehre, die bereit ist, Bundesstaat und Staatenverbund miteinander zu vergleichen und ihre vielfältigen Strukturähnlichkeiten anzuerkennen, wird auch in der Lage sein, verlässlich festzuhalten, worin ihre bleibenden Unterschiede bestehen.

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Markus Möstl, Prof. Dr. iur., ist seit 2003 Inhaber eines Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Univ. Bayreuth, dort 2005-2007 Studiendekan, 2007-2009 gewähltes Mitglied des Senats, seit 2010 Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fak., Gastdozenturen in Großbritannien und Frankreich.
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