Klang und Musik bei Walter Benjamin

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Im Gegensatz zu Theodor W. Adorno wird Walter Benjamin kaum mit Musik in Verbindung gebracht. Dabei liegt in Benjamins Verhältnis zur Musik ein neuer Schlüssel zu seinem Denken. Obwohl in seinen Schriften durchaus von Musik, Klang und Tönen die Rede ist, sind diese in der Rezeption seiner Schriften bislang nur wenig beachtet worden. Dieser Band geht erstmals systematisch den kultur- und medienhistorischen Zusammenhängen von Benjamins akustischen Motiven nach und reflektiert zugleich ihre ästhetische Relevanz für die gegenwärtige Produktion von Klängen .Darüber hinaus dokumentiert Klang und Musik bei Walter Benjamin das Projekt einer Gruppe israelischer und deutscher Komponisten, die sich mit den Erinnerungsformen der Berliner Kindheit, Benjamins Radioarbeiten oder seinen Reflexionen zu Geschichte, Sprache und Übersetzung befassen.

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Die abgelauschte Stadt und der Rhythmus des Glücks
Über das Musikalische in Benjamins Denken
Pages: 15–46
Zeichen-Deutungen
Walter Benjamin und Johann Wilhelm Ritter
Pages: 75–84
Die Geburt der Musik aus der Klage
Zum Zusammenhang von Trauer und Musik in Benjamins musiktheoretischen Thesen
Pages: 85–93
Operette als Vorhang
Benjamin beobachtet Karl Kraus’ Offenbach-Vorlesungen
Pages: 95–103
Erotische Akustik
Walter Benjamin geht (nicht) zur Oper
Pages: 105–116
»Musik in Passagen«
Walter Benjamin und die Musik in der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts
Pages: 117–127
Noch einmal: bewusstmachende oder rettende Kritik
Eine musikphilosophische Lektüre des Disputs zwischen Benjamin und Adorno
Pages: 149–165
Die Aufgabe des Musikers
Schönberg und die Wunder des Lumpensammlers
Pages: 167–177
Idiom, Trauerspiel, Dialektik des Hörens
Zur Benjamin-Rezeption im Werk Luigi Nonos
Pages: 179–199
Fieber
Pages: 211
Safa Brura
Pages: 221
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