Landschaft und Territorium

Amerikanische Literatur, Expansion und die Krise der Nation 1784-1866

Thomas Dikant führt die Ästhetik der Landschaft mit den historischen Manifestationen des territorialen Diskurses zusammen und zeigt, in welchen Konfigurationen der Raum in der amerikanischen Literatur zwischen Revolution und Bürgerkriegsende imaginiert wurde.
Die Landschaft und das Territorium zueinander in Relation zu setzen, ermöglicht es, die ästhetische Konstitution der Nation sowie expansionsbedingte, die Nation zersetzende Konflikte zu untersuchen. Das sich entfaltende Narrativ reicht von der Imagination eines rational geordneten, der Nation verfügbaren territorialen Raums über die Darstellung des amerikanischen Territoriums als Landschaft bis hin zum Zusammenbruch aller landschaftlichen Ästhetisierung in einem Krieg, an dessen Ende die Vereinigten Staaten nur noch als territoriale Einheit fortbestehen.

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Thomas Dikant ist Postdoktorand an der Graduiertenschule für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin. Seine Promotion hat er in der Amerikanistik an der Freien Universität Berlin abgeschlossen und war währenddessen Wissenschaftlicher Mitarbeiter am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, Stipendiat am Graduiertenkolleg "Lebensformen und Lebenswissen" an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) wie auch an der Universität Potsdam und Gastwissenschaftler am "Poetics and Theory Program" an der New York University. Im Anschluss an die Promotion war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für England- und Amerikastudien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Zudem war er 2014 ein Visiting Scholar am English Department der University of California, Berkeley, wie auch ein International Fellow am Robert H. Smith International Center for Jefferson Studies in Monticello.
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