Atmosphären

Dimensionen eines diffusen Phänomens

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Atmosphären sind uns vertraut und fremd zugleich, denn wir sind nicht nur beständig von ihnen umgeben, sondern sind ein Teil von ihnen und beeinflussen oder erzeugen sie sogar. Dennoch wissen wir kaum, wie und warum sie ihre Dynamiken entfalten und welche Rolle wir darin spielen. Dies gilt für die verschiedenen Dimensionen von Atmosphäre: So unterliegt die lebenserhaltende physikalische Atmosphäre derzeit massiven Veränderungen durch den kaum berechenbaren Klimawandel. Soziale Atmosphären wiederum prägen unsere private und berufliche Lebenswelt und wirken häufig implizit und unbewusst. Und schließlich werden Atmosphären auch intentional erzeugt: In den Massenmedien wie in den Künsten, in der Konsumwelt wie in der Städteplanung. Atmosphären können positiv wie negativ wirken, empathisch genauso wie manipulativ. Die Komplexität dieses diffusen Phänomens zu erfassen, ist daher ein wichtiger Beitrag zum Verständnis unserer Zeit und kann nur interdisziplinär erfolgen – einen solchen Zugang eröffnet dieser Sammelband.

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Atmosphäre und Gefühl
Für eine Neue Phänomenologie
Pages: 39–58
»Mein Genie ist in meinen Nüstern«
Skizzen zu einer Epistemologie der Witterung
Pages: 59–84
Wetter , Welten , Wirkungen
Sinnverschiebungen der Atmosphäre
Pages: 85–99
Vergiftete Atmosphäre
Klimawandel, Klimakriege und eine neue Politik
Pages: 119–154
Elektrosphären
Pages: 155–170
Handeln in Krisen der Wirtschaft
Auf dem Weg zu einem neuen Modell
Pages: 171–192
Bewährungsproben
Pädagogische Atmosphäre und Aisthetische Feldforschung
Pages: 215–228
Flanieren in der Shoppingmall
Das Nord-West-Zentrum in Frankfurt
Pages: 247–260
Manipulative Atmosphären
Zwischen unmittelbarem Erleben und medialer Konstruktion
Pages: 261–284
Design Governance und Breaking News
Das Mediendesign der permanenten Katastrophe
Pages: 285–304
Gesamtkunstwerk atmosphärisch
Vom Zerstäuben der Pixel in der Intermedialität
Pages: 305–328
Berliner Zeitung/ Frankfurter Rundschau, 05.12.2012
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

Kunstbuchanzeiger, 28.11.2012
"Der größte Teil der in diesem Band versammelten Aufsätze verbleibt dann in dem diffusen Diskurs und der nebeligen Kontingenz, die der Begriff des Atmosphärischen notwendig mit sich bringt. Zu Recht: Das Atmosphärische sperrt sich – zum Glück – gegen jede vorschnelle Explizitmachung ihrer jeweiligen Welten."
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

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