Ressourcen - Lebensqualität - Sinn

Gerechtigkeit für die Zukunft denken

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Wer sich heute der Gerechtigkeitsfrage stellt, ist mit den krisenhaften Entwicklungen der sozialen und ökologischen Lebensgrundlagen, der globalisierten Wirtschaft und der politischen Steuerung konfrontiert. Das Buch eröffnet neue Zugänge zur Gerechtigkeitsfrage aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen (Klimaforschung, Entwicklungspolitik, Ökonomie, Soziologie, Geschichtswissenschaften, Philosophie, Theologie). Drei Themenkreise stehen im Mittelpunkt: anthropologische und ökologische Voraussetzungen der Gerechtigkeitsfrage, ökonomische und soziale Bedingungen einer sozialethischen Kriteriologie der Gerechtigkeit und weltanschauliche und religiöse Ressourcen der Gerechtigkeitsreflexion. Dieser innovative Beitrag zur interdisziplinären Gerechtigkeitsdebatte fokussiert die Erträge in der Perspektive christlicher Sozialethik.

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Ikonen der (Un-)Gerechtigkeit
Eine Begehung an den Grenzen des Gerechtigkeitsdiskurses
Pages: 25–46
Natürliche Ressourcen
Bedrohung der Ökologie, intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit am Beispiel des anthropogen getriebenen Klimawandels
Pages: 67–71
Rehabilitiertes Glück
Zur Bedeutung von Identität und Lebensqualität für die sozialethische Reflexion auf Gerechtigkeit
Pages: 99–124
Lebensqualität, Glück und Einkommen
Eine ökonomische Perspektive
Pages: 125–144
Das Verlangen nach Gerechtigkeit in welt-gesellschaftlicher Perspektive:
Sinn für Ungerechtigkeit zwischen unabdingbarem Anspruch und absoluter Überforderung
Pages: 163–195
Die Gerechten und das Himmelreich
Überlegungen zur Bedeutung von Religion für eine Erziehung zur Gerechtigkeit in Anknüpfung an John Rawls
Pages: 197–215
Sinn für Ungerechtigkeit
Erinnerungspolitik und Widerstandsbewegungen als Gerechtigkeitsressource
Pages: 217–231
Marianne Heimbach-Steins, Prof. Dr. theol., ist seit 2009 Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster.
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