Ada Lovelace

Die Pionierin der Computertechnik und ihre Nachfolgerinnen

Ada Lovelace schrieb 1843 das weltweit erste Programm für eine informationsverarbeitende Maschine. Welche Beiträge leisten Frauen bis heute in der Welt des Digitalen? Der Band setzt sich mit Ada Lovelace (1815 –1852) als Pionierin der Programmierung, aber auch mit ihrer Stilisierung zur Ikone auseinander. Er blickt auf die Bedeutung ›Rechnender Frauen‹ in der Nachkriegsära der einsetzenden Computertechnik. Er erörtert die Rolle der ›feinen Unterschiede‹ der Geschlechter in Wissenschaft und Technik und lässt wichtige Forscherinnen der zeitgenössischen Computerwissenschaft (Robotik, Verteilte Intelligenz, Big Data) zu Wort kommen.

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Im Mittelpunkt steht Ada
Zur Einleitung in diesen Band
Pages: 7–13
Zwischen Mathematik und Poesie
Leben und Werk von Ada Lovelace
Pages: 15–33
„Princess of Parallelograms“ meets „Queen of Science“
Mary Somerville als Lehrerin, Freundin, Vorbild
Pages: 35–51
Anmerkungen der Übersetzerin
Charles Babbage und Ada Augusta Lovelace in Kooperation
Pages: 53–67
Bilder weben, Musik komponieren
Ada Lovelace und das Universalmedium Computer
Pages: 69–74
Die ‚feinen Unterschiede‘ der Geschlechter in Naturwissenschaft und Technik
Kultursoziologische Perspektiven auf rechnende Frauen
Pages: 115–127
Subjektivität und Abstraktion
Frauen gestalten Softwaretechnik im Kontext
Pages: 143–154
Bibliografie
Ada Lovelace und ihr Umfeld
Pages: 213–215
Sybille Krämer ist Professorin für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Gastprofessuren in Tokyo, Wien, Graz, Zürich, Luzern. Sie ist seit 2010 Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
IFB Nr. 23 (2015)
"Die Faszination, die von dem ungewöhnli-chen Leben von Ada Lovelace ausgeht, ist nicht verblaßt, sondern kommt erst heute richtig zur Geltung." (Till Kinzel)
Lesen Sie hier die gesamte Besprechung.

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