Schreiben

Dortmunder Poetikvorlesungen von Felicitas Hoppe. Schreibszenen und Schrift – literatur- und sprachwissenschaftliche Perspektiven

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Im Anschluss an die Poetikvorlesungen der Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe analysieren Literatur- und Sprachwissenschaftler den Schreibprozess vom leeren Blatt bis zur Verfilmung der Schreibszene.
Geduld, Ausdauer und Geistesgegenwart nennt Hoppe die Kardinaltugenden der Inspiration, die sie in »drei schreibtechnisch nützliche Synonyme« übersetzt: Warten können; Training und Übung; Timing. Der Band konzentriert sich auf Schreibszenen von in Metaphern der Kreativität gekleideten Gebärphantasien, die den Einfall von Autoren begleiten: über das weiße Blatt, die Frage, wie man einen langen Satz schreibt, bis zur Datierung der Schreibszene und ihrer Darstellung im Film.

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„Weil sie mit Werken schwanger sind“
Anthropomorphe metapoetische Metaphorik im Kontext des biologischen Modells von Autorschaft
Pages: 39–90
La page blanche
Diskursgeschichte und Poetologie einer Kulturtechnik des Schreibens
Pages: 91–114
Schreiben: Beschreiben
Mit Blick auf Peter Weiss, Die Ästhetik des Widerstands
Pages: 219–246
Autochronographie
Zum Datum des autobiographischen Schreibens
Pages: 247–271
Das Schreiben interpretieren
Zum Beispiel Kafka
Pages: 273–292
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