Vom Umgang mit den Toten

Sterben im Krieg von der Antike bis zur Gegenwart

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Die Geschichte des Krieges als Geschichte des Todes zu schreiben, führt ins Zentrum einer Militärgeschichte als Geschichte organisierter Gewalt. Das gegenseitige Töten und die Toten bilden eine elementare Herausforderung kriegerischen Planens, Handelns und Denkens. Jede Gesellschaft, heroisch oder postheroisch, ist auf die Unterstützung zumindest eines Teiles ihrer Mitglieder angewiesen, um Kriege zu führen. Der Rechtfertigungsdruck, den Kriege erzeugen, nimmt durch Anzahl und Qualität der Kriegstoten zu. Diese werden heroisiert, marginalisiert, ökonomisiert, kontextualisiert oder geleugnet.

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Biographical Note
Martin Clauss hält eine Professur für die Geschichte Europas im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit an der TU Chemnitz.
Ansgar Reiß ist Direktor des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt.
Stefanie Rüther ist als Forschungskoordinatorin am MPI für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt tätig.

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