Rotkreuzschwestern

Ihr Einsatz im mobilen Sanitätsdienst der Wehrmacht 1939-1945

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Die Tätigkeit der Rotkreuzschwestern in den Sanitätseinheiten der Wehrmacht, bei den Flugbereitschaften, in Lazarettzügen und auf den Sanitätsschiffen wird in diesem Band erstmals umfassend untersucht.
Der Band analysiert ihre Erfahrungen, ihre Gefährdung, ihre Gefangenschaft auf allen Schlachtfeldern anhand der Vorgangsakten und ihrer schriftlichen Äußerungen. Es waren Männer, die Ärzte der Wehrmacht, die diese Frauen einsetzten. Hinsichtlich der Geschlechterrollen bedeutete die Arbeit der Schwestern mit Ärzten und Sanitätern eine Herausforderung für alle Beteiligten. Viele Schwestern emanzipierten sich angesichts großen Personalmangels und der Übernahme verantwortungsvoller Arbeitsaufgaben. Die Ideale des Internationalen Roten Kreuzes in Genf und die Ideale der Frauen unter dem Deutschen Roten Kreuz und unter dem Hakenkreuz fielen bei weitem nicht immer zusammen. Der humanitäre Einsatz der Schwestern im Vernichtungskrieg galt nur den deutschen Soldaten und muss auch als effiziente Hilfestellung zur Verlängerung der Kampfhandlungen bis 1945 betrachtet werden.
Since its foundation in 1999, the series 'War in History' has illustrated in numerous volumes the enormous variety of questions and perspectives generated by the subject area of war studies. The series focuses on the role of war and the military in different historical periods and societies since antiquity. The term "war" covers the entire range of armed conflicts between competing military or paramilitary groups, combat units or states in all their forms, from battles fought on battlefields to highly technical forms of warfare targeting the civilian population. The historiographical study of war cannot be done in isolation from the military and civil society. The editors of 'Krieg in der Geschichte' are methodologically connected to the "new" and critical military history, which has developed since the 1990s in the German-speaking world also. In particular, war and military history has benefited greatly from its expansion to include perspectives from social, everyday, cultural, mental, and gender history. The series sees it as its task to make visible the close link between military and society and to show how the historically different military associations are embedded in civilian society and are shaped by it, conversely also intervening in this society in a strongly normative and regulating way.

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Vorwort zur Reihe
Pages: 11–12
Vorbemerkung
Pages: 13
Einleitung
Pages: 15–24
Einsatz im Ostfeldzug
Pages: 164–267
Der Politische Rahmen
Pages: 355–377
Abkürzungsverzeichnis
Pages: 482–483
Karten
Pages: 496
Gedruckte Quellen
Pages: 496–498
Literaturverzeichnis
Pages: 498–520
Ortsregister
Pages: 521–525
Ludger Tewes ist Privatdozent am Historischen Institut der Universität Potsdam.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2016
Die in Tewes‘ Buch geschilderten Eindrücke bilden „Mosaiksteine zu einer Erfahrungsgeschichte des Zweiten Weltkriegs, speziell aus weiblicher Perspektive“ (Christiane Liermann)

Potsdamer Neueste Nachrichten, 02.07.2017
"Der Historiker Ludger Tewes zeichnet ein differenziertes Bild von der Rolle der deutschen Rotkreuzschwestern im ZweitenWeltkrieg." (Sarah Stoffers)

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