Land ohne Hoffnung?

Arabischer Nationalismus, politischer Islam und die Zukunft Palästinas

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Das Buch begibt sich auf die – auch nach Europa führenden – historischen Spuren des arabischen Nationalismus und des politischen Islam. Es erklärt die Zusammenhänge zwischen dem Palästinakonflikt und dem Flächenbrand, der den Irak und Syrien erfasst hat.
Aref Hajjaj vertritt die Ansicht, dass der aktuelle Dschihadismus, wie er sich im »Islamischen Staat« zeigt, viel enger mit weltlich orientierten Kräften des arabischen Nationalismus verbunden ist, als viele Medienberichte glauben machen wollen. Der Irakkrieg und die Repressionen gegen die Palästinenser durch Israel haben zur gegenwärtigen Krise im Nahen und Mittleren Osten entscheidend beigetragen. Ein eigener palästinensischer Staat ist durch den israelischen Siedlungsbau inzwischen unmöglich geworden. Hajjaj plädiert daher langfristig für einen gemeinsamen Staat von Israelis und Palästinensern, für den beide Seiten von ihrem jeweiligen Nationalismus Abschied nehmen müssten.

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Einleitung
Pages: 9–12
Geistige Wurzeln des arabischen Nationalismus
Europas Erbe, der Beitrag Ägyptens und die Einflüsse der Levante (1871 – 1948)
Pages: 13–70
Die Vertreibung der Palästinenser
Geburt einer Nation
Pages: 95–107
Zum Zusammenleben verurteilt
Die Zukunft des palästinensisch-israelischen Verhältnisses
Pages: 129–140
Ausblick
Pages: 141–150
Anmerkungen
Pages: 151–159
Literaturverzeichnis
Pages: 161–164
Personenregister
Pages: 165–167
Aref Hajjaj wurde in Palästina geboren. Nach der Vertreibung 1948 wuchs er in Beirut und Kuwait auf. Er studierte in Heidelberg Politikwissenschaft, Geschichte und Völkerrecht. Hajjaj ist Vorsitzender des Palästina-Forums, das sich mit Perspektiven für die Lösung des Palästina-Israel-Konflikts befasst. Er ist häufiger Interviewgast deutscher, österreichischer und arabischer TV- und Radiosender zu innerarabischen und europäischen Themen.
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