Transaktualität

Ästhetische Dauerhaftigkeit und Flüchtigkeit

Der Wunsch, Kunst möge die Zeit ihrer Herstellung überdauern, ist so alt wie die Kunst selbst. Doch was kann Dauerhaftigkeit bedeuten? In welchem Verhältnis steht sie zu den prinzipiell vergänglichen Momenten der Produktion und Rezeption? Wo stößt Dauerhaftigkeit an ihre Grenzen? Und wo und wie entfaltet Flüchtigkeit ihren Sinn?
Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Künste – die bildende Kunst, die Literatur, die Musik, das Theater und die Performancekunst – im Blick auf ihre Arbeit in und mit der Zeit? Im Zentrum des Buchs steht das prinzipiell spannungsvolle Verhältnis von Dauerhaftigkeit und Flüchtigkeit in den Künsten. Transaktualität fragt danach, wie Kunst in jeweils unterschiedlicher Weise über die aktuellen Momente ihrer Konkretion hinauszuweisen in der Lage ist – ohne dass man sie deswegen als zeitlos begreifen müsste.

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Zanetti: Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) an der Universität Zürich (UZH). Studium in Basel, Freiburg im Breisgau und Tübingen (1993-1999). Danach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Frankfurt am Main (1999-2001), Basel (2001-2007, Promotion 2005), Berlin (2006-2008) und Hildesheim (Juniorprofessur 2008-2011, Habilitation 2010). Seit 2011 Programmdirektor und Seminar- bzw. Abteilungsleiter für AVL an der UZH.
Stefanie Heine studierte Englisch, Philosophie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zürich. Sie schloss dort 2012 ihre Promotion über Virginia Woolf und impressionistische Malerei ab und arbeitet nun als SNF-Stipendiatin an einem Habilitationsprojekt zur Poetik des Atems an der Universität Toronto. Forschungsaufenthalte führten sie nach Ithaca, N.Y., und München. Stefanie Heine war Assistentin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich sowie Redakteurin der Zeitschrift Variations.

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