Poetologien des Posturalen

Autorschaftsinszenierungen in der Literatur der Zwischenkriegszeit

Zwischen den Kriegen veränderten sich Produktions-, Distributions- und Rezeptionsmodi von Literatur rapide. Dieser Prozess lässt sich an der Emergenz neuer Formen dichterischen Selbstverständnisses und öffentlicher Inszenierung ablesen.
Mit der Perspektive auf die deutschsprachige Literatur der Zwischenkriegs-
zeit bietet der Band eine historische Zusammenschau differenter Autorschaftsinszenierungen, die aus der fortschreitenden Ausdifferenzierung konkurrierender Modelle hervorgehen und nach 1918 neue Märkte, Medien und Bühnen vorfinden. Im Zentrum stehen unterschiedliche postures (Jérôme Meizoz) als spezifische Konfigurationen textueller, diskursiver und sozialer Praktiken. Mit Beiträgen zu Benn, Brecht, Bettauer, Borchardt, Hofmannsthal, Jünger, Keun, Kraus, Lederer, Lernet-Holenia, Thomas Mann, Musil, Rilke, Schnitzler, Schreyer, Schröder, Walser und Zweig.

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Clemens Peck: Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien und Berlin. Promotion 2010. Forschungs- und Stipendienaufenthalte am University College London, der Nottingham University und dem Internationalen Forschungszentrum für Kulturwissenschaften in Wien. Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg.

Norbert Christian Wolf: Studium der Germanistik, Geschichte sowie der AVL in Wien, Paris III, ENS Fontenay-St. Cloud und FU Berlin. Promotion 1999, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin 1998-2004. APART-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien 2004, Juniorprofessor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der FU Berlin 2005-2009, Habilitation 2009, Universitätsprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Salzburg seit 2009.
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