Traumwelten

Interferenzen zwischen Text, Bild, Musik, Film und Wissenschaft

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Das Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« an der Universität des Saarlandes verfolgt in der vorliegenden Publikation einen neuen, interdisziplinären Zugang zum Faszinosum des Traums als Ergebnis kultureller und ästhetischer Konstruktionen.
Medienkomparatistisch ausgerichtet, erschließen Wissenschaftler_innen der Alt- und Neuphilologien, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Theologie, Philosophie, Medien-, Film- und Kulturwissenschaft systematisch die Ästhetik und Poetik von Traumdarstellungen in unterschiedlichen Medien. Aus historischer Sicht werden ferner Traum-Paradigmen aus den europäischen Kulturen von der Antike bis zur Gegenwart analysiert. Wie reagieren Künstler und Intellektuelle verschiedener Epochen auf die Erlebniswelt des Traums und auf das Traumwissen ihrer Zeit? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Wissensgeschichte, Kultur und Traumästhetik? Generiert der ›Eigensinn‹ des Traums in den unterschiedlichen Medien neue ästhetische Verfahren?

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Janett Reinstädler ist seit 2008 Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Hispanistik an der Universität des Saarlandes. Vollmitglied des 2015 gestarteten DFG-Graduiertenkollegs Europäische Traumkulturen. 1995-2008 wiss. Assistentin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort Habilitation zum Kolonialtheater in der Karibik. Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen über erotische Prosaliteratur des Postfranquismus. 1992-1995 Stipendiatin im Graduiertenkolleg Geschlechterdifferenz und Literatur, Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte im Bereich der iberoromanischen Literatur- und Kulturwissenschaft. Wesentliche aktuelle Arbeitsgebiete sind die Memoriaforschung (Gegenwartsliteratur Spanien, Cono Sur) und Traumforschung (span. Barock). Theoretische Ansätze: Diskursanalyse, Gender-, Postkolonialitäts- und Memoriatheorien.
Weitere Informationen: http://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/reinstaedler.html

Patricia Oster seit 2003 Professorin für Französische Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Vollmitglied des 2015 gestarteten DFG-Graduiertenkollegs Europäische Traumkulturen. Nach einem Studium der Romanistik, Komparatistik und Germanistik in Bonn, Toulouse und Harvard wurde sie mit einer Arbeit über den Komödienautor Marivaux promoviert. Sie habilitierte sich an der Universität Tübingen (Komparatistik und Romanische Philologie) mit einer Studie über die neuzeitliche Erfahrung des Imaginären (Der Schleier im Text). Forschungsschwerpunkte im Bereich der literarischen Anschauungsformen und der vergleichende Medientheorie. Sie ist Verfasserin zahlreicher Aufsätze zur französischen und italienischen Literatur vom Mittelalter bis zur Moderne sowie zu Aspekten der Intermedialität zwischen Literatur, Bild und Film.
Weitere Informationen: http://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/oster-stierle.html
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