20 Deutsch-Polnische Erinnerungsorte

Deutsche und Polen teilen viele Erinnerungen, und doch erinnern sich die beiden Nachbarn auf unterschiedliche Weise an die gemeinsamen und vielfach auch geteilt erlebten Erfahrungen und Ereignisse aus mehr als einem Jahrtausend europäischer Geschichte. Dieser Band stellt 20 ausgewählte Deutsch-Polnische Erinnerungsorte vor. Dabei geht es entsprechend dem Konzept von Erinnerungskultur nicht nur um Örtlichkeiten, sondern auch um Ereignisse, Personen und historische Phänomene, die Bezugspunkte für die kulturelle Identität der Menschen in Polen und Deutschland sind. Das Buch ist zudem ein wertvoller Begleiter bei der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.

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Adler
Vom Herrschaftszeichen zum nationalen Symbol
Pages: 25–47
Akt von Gnesen
Ein Gipfeltreffen im Jahr 1000
Pages: 49–60
Preussen
Erzwungene Nachbarschaft
Pages: 61–87
Schlacht bei Tannenberg
Erfolg und Scheitern von Siegesmythen
Pages: 89–106
Annaberg
Die Heilige und der Vulkan
Pages: 107–129
Galizien
Zerrissene und wiedergefundene Geschichten
Pages: 131–150
Otto von Bismarck
Was von einem Mythos, vom Kopf auf die Füße gestellt, übrig bleibt
Pages: 151–181
Rosa Luxemburg
Alle Namen der Rose
Pages: 183–202
Polenfeldzug
»Blitzsieg« oder Vernichtungskrieg?
Pages: 203–217
Holocaust
Die Tragödie der Nachbarn
Pages: 219–238
Warschauer Aufstand
Ruinen der Festung
Pages: 239–272
Verlorene Heimat / Wiedergewonnene Gebiete
Menschliche Dramen und politische Konjunkturen
Pages: 273–297
Nationalhymnen
Gesang mit nationaler Note – oder Woran erinnern Hymnen
Pages: 299–323
Rhein und Weichsel
Erfundene Flüsse oder Die Verkörperung des »Nationalgeistes«
Pages: 325–347
Kresy und Deutscher Osten
Vom Glauben an die historische Mission – oder Wo liegt Arkadien?
Pages: 349–382
Johann Wolfgang von Goethe und Adam Mickiewicz
Poetische Gesetzgeber des kulturellen Kanons
Pages: 383–410
Paulskirchenverfassung von 1848 / 1849 und Verfassung vom 3. Mai 1791
Finis coronat opus? Gescheiterte Verfassungen, die die Zukunft gestalteten
Pages: 411–434
Versailles und Jalta und Potsdam
Wie Deutsch-Polnisches zu Weltgeschichte wurde
Pages: 435–455
Das Wunder von Bern 1954 und Wembley 1973
Ein Spiel schreibt Nationalgeschichte
Pages: 477–491
Hans Henning Hahn ist Professor für Moderne Osteuropäische Geschichte mit dem Schwerpunkt Polen an der Universität Oldenburg.
Robert Traba ist Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
Beide haben zwischen 2012 und 2015 die 5-bändige Gesamtausgabe der Deutsch-Polnischen Erinnerungsorte herausgegeben.
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