Bild Medium Geld

Bildkulturen und Medienreflexionen des Monetären

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Bilder des Geldes strömen täglich durch die diversen Medienkanäle – sei es im Print- oder Onlinebereich, in Film-, Fernseh- oder Videoproduktionen. Aufgrund der zunehmenden Immaterialität und Unsichtbarkeit des Geldes sind sie jedoch weniger schlichte Abbildungen, sondern vielmehr Produzenten gesellschaftlicher Vorstellungen von Geld. Die Beiträge dieses Bandes zeigen in ihrer Auseinandersetzung mit Gelddarstellungen, wie sehr letztere auf kulturelle Kontexte geradezu „angewiesen“ sind und inwiefern dadurch eine semantische Aufladung entsteht, die Fragen medienwissenschaftlicher, aber auch sozialer, ökonomischer und genderpolitischer Dimensionen nach sich zieht.

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(Falsch)Bilder des Geldes
Zu Wert und Entwertung der unsichtbaren Größe
Pages: 1–12
Das „Geld des Realen“?
Zur Rolle von Fotografien und anderen Zahlungsmitteln für Ökonomien des Wirklichen
Pages: 25–42
Erdöl, Plastik, Credit Cards
Anmerkungen zu einer petrochemischen Geld- und Materialkultur
Pages: 43–60
„Zum Teufel mit den Kohlen“
Geldmärchen-Filme im US-amerikanischen Kino der 1980er und 1990er Jahre
Pages: 61–78
„[D]ie dunkle Schlange des lügnerischen Papiergelds“
Anmerkungen zur Ästhetik und Rhetorik von Papiernoten in der großen Inflation (1918–1923)
Pages: 79–94
Ästhetizistische Verschwendung
Zwischen Exzess und Entzug
Pages: 95–110
Das Geld und seine Koffer
Zur Inszenierung des Preises in Showformaten des deutschen Fernsehens
Pages: 111–128
Der (Geld-)Wert körperlicher Arbeit
Die semantische Aufladung von Münze und Geldschein im historischen Setting des öffentlich-rechtlichen Reality-TV
Pages: 129–144
Banker, Banken und Bares
Die Darstellung von Banken und Geld in Comics
Pages: 145–162
Das Spiel mit dem Geld
Währung und Identität in Monopoly
Pages: 177–192
Geld als Massenmedium
Möglichkeiten, Dimensionen und Grenzen rational-ökonomischer und transkulturell-monetärer Kommunikation im Mittelalter
Pages: 193–210
Turning Coins Into Cheap Thrills
Geldbilder in Pink Floyds „Money“
Pages: 211–222
Blüten
Vier Skizzen zu einer negativen Medientheorie des Falschgeldes
Pages: 239–252
Judith Ellenbürger ist Juniorprofessorin für Medienanalyse und -theorie am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg.
Felix T. Gregor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.
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