Das Freisinger Lukasbild

Eine byzantinische Ikone und ihre tausendjährige Geschichte

Das sogenannte Lukasbild des Freisinger Diözesanmuseums gehört zu den kostbarsten byzantinischen Kunstwerken in Bayern. Zahlreiche Wissenschaftler aus unterschiedlichen historischen und kunsttechnologischen Spezialgebieten haben sich mit ihrer Entstehung, Veränderung und abenteuerlichen Geschichte beschäftigt.

Beiträge eines internationalen Symposiums mit Spezialisten aus Geschichte und Kunstgeschichte, Theologie und Byzantinistik rekonstruieren die mit der Ikone verknüpften Ambitionen. Sie widmen sich u.a. dem Phänomen der Ikone und ihrer wundersamen Entstehung, der Aussagekraft einer Bildreliquie als Kultbild sowie der Frage nach ihrer Einbettung in westliche Repräsentationsformen. In einem internationalen Projekt wurden die Ikone und ihr mit Emailarbeiten kostbar geschmückter Silberbeschlag mit neuesten kunsttechnologischen Methoden untersucht.

Prices from (excl. shipping):

Das barocke Silberretabel für die Lukasikone
Ein Werk des Münchner Goldschmieds Gottfried Lang aus dem Jahr 1629
Pages: 147–158
Anhang zur kunsttechnischen Untersuchung
Auswertung der Querschliffe
Pages: 219–230
Carmen Roll studierte Kunstgeschichte, Klassiche Archäologie und Volkskunde in Augsburg und Wien und ist seit 2007 stellvertretende Leiterin des Diözesanmuseums Freising.
Antje Bosselmann-Ruickbie ist Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitäten Mainz und Gießen.
  • Collapse
  • Expand