Textgerede

Interferenzen von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der Gegenwartsliteratur

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Der Band untersucht in praxeologischer und philologischer Perspektive Auftritte und Gerede, Schriftsprache und Mündlichkeitseffekte, vor allem aber all das, was diese Phänomene literarisch untrennbar miteinander verbindet.
Die Beiträge fragen nach den Verfahren, mit denen gegenwartsliterarische Texte verschiedener medialer Träger Effekte des Mündlichen oder Schriftlichen erzeugen. Sie nehmen zudem jene Praktiken des Mündlichen und deren Verhältnis zum Schriftlichen in den Blick, die die akustisch-performative Prägung des literarischen Feldes nahelegt. Es zeigt sich, dass die Texte die Differenz zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit zur Disposition stellen, produktiv machen und poetologisch einholen.
In praxeological and philological perspective “Textgerede” examines performances and talk, written language and effects of orality, but above all everything that inseparably connects these phenomena. The contributions show that contemporary literature undermines the binary difference between literacy and orality, makes it productive, and reflects it in a poetological way.

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