Umkämpftes Gedächtnis

Die Antinapoleonischen Kriege in der deutschen Erinnerung

Series:

Dieses Buch erkundet die umkämpften deutschen Erinnerungen an die sogenannten Befreiungskriege gegen Napoleon (1813–1815) im langen 19. Jahrhundert.
Die Zeit der Antinapoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1815 nahm lange eine Schlüsselposition in der Geschichtsschreibung und im nationalen Gedächtnis des deutschsprachigen Raums ein, da die kollektive Erinnerung an diese Kriege eine zentrale Bedeutung für die Ausformung von konkurrierenden Vorstellungen der deutschen Nation und Nationalidentität hatte. Diese Erinnerung wurde nicht nur von politischen Interessen, sondern auch von regionalen, sozialen und geschlechtsspezifischen Differenzen geformt. Das Buch untersucht das umkämpfte Gedächtnis nicht nur anhand der populären, militärischen und akademischen Geschichtsschreibung, sondern auch sehr viel breitenwirksamerer Erinnerungsmedien wie Memoiren und Romane sowie kultureller Praktiken, insbesondere Feiern und Symbolen.

E-Book: Fixed retail price

EUR €83.19

E-Book: List price

USD $113.00

Biographical Note

Karen Hagemann ist Professorin für Geschichte an der University of North Carolina at Chapel Hill, USA. Sie hat breit zur modernen deutschen, europäischen und transatlantischen Geschichte, der Geschichte von Militär und Krieg sowie der Kultur- und Geschlechtergeschichte publiziert. Sie ist zudem Hauptherausgeberin des Oxford Handbook of Gender and War since 1600.

Index Card