Formen des Krieges

Von der Antike bis zur Gegenwart

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Der Krieg und die Gestalten, die er annimmt, sind im Laufe der Geschich- te stetem Wandel unterworfen gewesen. Sie sind es noch. Rund 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, dem ersten wirklich weltumspannenden Staatenkrieg der Menschheitsgeschichte, von dem viele glauben möchten, er sei auch der letzte gewesen, wird in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft zunehmend über neue 'asymmetrische' Kriege gespro- chen, wie sie an verschiedenen Stellen des Globus geführt werden. Unterscheiden sich diese 'neuen Kriege' von den Kriegen früherer Jahr-hunderte? Wenn ja, worin? Oder wiederholen sie nur frühere Kriegsformen in moderner Gestalt? Ist nur das Reden über die Kriege neu, sie selbst sind es nicht? Antworten auf diese Fragen wird man nur finden, wenn man die Formen des Krieges von der Antike bis zur Gegenwart klassifiziert und vergleichend in den Blick nimmt. Das tut dieses grundlegende Buch, das aus dem Sonder-forschungsbereich 'Kriegserfahrungen' der DFG in Tübingen hervorgegangen ist. Im Mittelpunkt stehen Handlungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen der Menschen im Kriege, seien sie Täter oder Opfer. Experten für die Geschichte Europas, Nord- und Lateinamerikas, des Nahen und Fernen Ostens, aus der Theologie, Rechts-, Politik- und Kunstwissenschaft beleuchten das Thema über die Grenzen ihrer Disziplinen hinweg. Und schließlich geht ein Biologe der Frage nach, ob es Kriege nicht nur unter Menschen, sondern auch im Tierreich gibt.
Since its foundation in 1999, the series 'War in History' has illustrated in numerous volumes the enormous variety of questions and perspectives generated by the subject area of war studies. The series focuses on the role of war and the military in different historical periods and societies since antiquity. The term "war" covers the entire range of armed conflicts between competing military or paramilitary groups, combat units or states in all their forms, from battles fought on battlefields to highly technical forms of warfare targeting the civilian population. The historiographical study of war cannot be done in isolation from the military and civil society. The editors of 'Krieg in der Geschichte' are methodologically connected to the "new" and critical military history, which has developed since the 1990s in the German-speaking world also. In particular, war and military history has benefited greatly from its expansion to include perspectives from social, everyday, cultural, mental, and gender history. The series sees it as its task to make visible the close link between military and society and to show how the historically different military associations are embedded in civilian society and are shaped by it, conversely also intervening in this society in a strongly normative and regulating way.

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