Bis in den Krieg: Die Außenpolitik der UdSSR 1938/39

Dokumente aus russischen Archiven

Die Edition präsentiert erstmals wesentliche Dokumente zur sowjetischen Politik vor dem Zweiten Weltkrieg in deutscher Übersetzung.
Hitler wollte den Krieg. Die anderen Mächte in Europa – Großbritannien, Frankreich und die UdSSR – versuchten sich an verschiedenen Strategien, um einen deutschen Angriff auf das eigene Land und andere zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen Paris, London und Moskau erwies sich als äußerst schwierig. Die Rolle der sowjetischen Politik, aber auch die der anderen beteiligten Staaten in diesen Konstellationen ist umstritten. Erstmals werden hier zentrale Dokumente zur sowjetischen Politik in dem entscheidenden Zeitraum vom „Anschluss“ Österreichs im März 1938 bis zum Hitler-Stalin-Pakt im August 1939 in deutscher Übersetzung veröffentlicht.
The Great powers in Europe developed different strategies to deter or deflect Hitler’s aggressive policy. British-French-Soviet cooperation in avoiding a war proved to be difficult and limited. Until today, the Soviet role in decisive developments from the Austrian “Anschluss” in March 1938 until the Molotov-Ribbentrop Pact seems to be wrapped up in mystery. The collection presents for the first time central Soviet documents of this period in German translation.

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Thomas Kunze war Leiter des Auslandsbüros und Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Russische Föderation.
Andreas Hilger ist stellvertretender Direktor in der Max Weber Stiftung
John Zimmermann ist Forschungsbereichsleiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.
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